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Kalender

26.03.2017 - 01.10.2017

  • Die Ausstellung zeigt Aquarelle der italienischen Künstlerin Dominique Fidanza unter ihrem Pseudonym Sighanda. Sie stehen im Dialog mit Hermann Hesses Texten und seinen Bildern aus dem Tessin, das er ab 1919 zu seiner Wahlheimat machte.

     

    Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“, die Hermann Hesse 1919 in Montagnola schrieb, ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Hier nutzt der Maler Klingsor fast gierig die Zeit des Sommers, die ihm noch verbleibt. Der Protagonist verbringt seine Tage und Nächte im Wechselspiel zwischen künstlerischer Inspiration und hedonischer Lebensfreude. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

     

    Sighandas Aquarelle sind eine Art Reisetagebuch. Sie nehmen Hesses Impressionen auf und stellen eine Verbindung zwischen seinen literarischen Beschreibungen und den von der Künstlerin nochmals bereisten Schauplätzen Klingsors her.

     

    Ausstellung in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola

    Hermann Hesse-Museum Calw
    Marktplatz 30
    Calw 75365

09.04.2017 - 02.07.2017

  • Im Kunsthaus Apolda Avantgarde wird am Samstag, den 8. April, um 15 Uhr eine Hermann-Hesse-Ausstellung zum Thema "... aber das Malen ist wunderschön!" eröffnet. Die Bilderausstellung wird von 9. April bis 2. Juli 2017 jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen sein. Sie wurde von Günther Troll und Nadine Steinacker konzipiert und wird vom Kunstverein Apolda Avantgarde e.V. in Verbindung mit dem Kreis Weimarer Land und der Kreistadt Apolda veranstaltet. Die Schirmherrschaft hat Christine Schraner Burgener übernommen, die Schweizerische Botschafterin in Deutschland.

     

    Weitere Informationen:

    Kunsthaus Apolda Avantgarde

    Bahnhofstraße 42

    99510 Apolda

    Tel. 03644-515364

     

    www.kunsthausapolda.de

    info@kunsthausapolda.de

    Kunsthaus Apolda Avantgarde
    Bahnhofstraße 42
    Apolda 99510

16.04.2017 - 01.02.2018

  • Der Dichter und Schriftsteller Hermann Hesse war ein grosser Liebhaber der klassischen Musik, die er als lebensbereichernde, ja notwendige Kunst betrachtete und als geliebte Ergänzung zur Welt des Wortes. Zu seinem Freundeskreis gehörten die drei Komponisten und Dirigenten Volkmar Andreae (1879-1962), von 1906 bis 1949 Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters in Zürich, Fritz Brun (1878-1959), von 1909 bis 1943 Chefdirigent des Berner Sinfonieorchesters, und Othmar Schoeck (1886-1957), einer der bekanntesten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die lebenslangen Freundschaften zwischen Hermann Hesse und diesen drei Musikern, die getragen wurden von persönlichen Begegnungen bei Konzerten, von gegenseitigen Besuchen, von ihrer Korrespondenz und gemeinsamen Reisen nach Italien sowie von der grossen gegenseitigen Wertschätzung, die sie – allesamt Künstler – für die Werke der jeweils anderen hegten. Die Ausstellung zeigt persönliche Dokumente dieser vier Künstler: Briefe, Fotografien, vertonte Gedichte Hermann Hesses, veröffentlichte Erinnerungen, gegenseitige Widmungen sowie Konzertplakate und Bildzeugnisse, die die Welt der klassischen Musik in Bern und Zürich der 1910er bis 1930er Jahre dokumentieren.

     

    Konzeption: Dr. Eva Zimmermann

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

06.05.2017

  • 1907 zog die Familie Hesse in Gaienhofen in das eigene Haus ein, nachdem sie zuvor einige Jahre in einem Bauernhaus zur Miete gewohnt hatte.

     

    In der Zeit bis 1912 legte Hermann Hesse auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie zahlreiche Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich.

     

    Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet die Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzige Eigentümerin.

     

    Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der wiederhergestellte Südgarten, der auch auf historischen Grundlagen basiert: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren. Das, was damals bewährt war, ist es oft auch heute noch.

     

    Beginn: 12:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Es gibt nur ein einziges Haus, welches Hermann Hesse je selbst baute. Es wurde 1907 in Gaienhofen fertig gestellt und war bis 1912 der Wohnsitz der Familie. Dank privater Initiative und nach wechselvoller Geschichte konnte das Haus im Jahre 2004 endlich vor dem Verfall gerettet werden.

     

    Die stattliche Villa im Stil der Lebensreform im Hermann-Hesse-Weg 2 zeugt nach umfangreicher Sanierung innen wie außen vom Geist der damaligen Zeit, und von der für damalige Gaienhofener Verhältnisse außergewöhnlichen Wohnqualität. Auch Hesses Kachelofen im Studierzimmer, den er ausführlich in seinen Texten beschrieb, ist zusammen mit vielen anderen Details erhalten und sorgt für die besondere Atmosphäre des Hauses. Die Eigentümer ermöglichen nur im Rahmen dieser Führung einen Blick in die Räume und in die Privatwelt der Familie Hesse: Dabei steht nicht Hesse als Literat im Vordergrund, sondern die Lebens- und Wohnsituation.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Silver Hesse und Marc Andreae erinnern an ihre Großväter Hermann Hesse und Volkmar Andreae und diskutieren gemeinsam mit dem Publikum über die Freundschaft und die Leidenschaft für Musik, die die beiden Männer miteinander verband.

     

    In deutscher Sprache

    Beginn: 17:30 Uhr

    Kosten: Fr. 15.–/Fr. 10.–

    Sala Boccadoro Montagnola 6926
  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    www.hesse-museum-gaienhofen.de

     

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

07.05.2017

  • Im Zusammenhang mit der Zeit Hesses in Gaienhofen stoßen wir immer wieder auf die Epoche der Lebensreform. Was war das für eine Bewegung, welche Umbrüche fanden statt? Diese Zeit, die noch bis heute Auswirkungen zeitigt, beeinflusste alle Lebensbereiche: Veränderung in Architektur, Kunst, Ernährung, Gartenwirtschaft und Erziehung lassen sich am Leben von Hermann und Mia Hesse in ihrem Gaienhofener Haus nachvollziehen.

     

    Lernen Sie am Beispiel des Hesse-Hauses die architektonische Formen- und Farbsprache kennen, erfahren Sie etwas über die reformgeprägte Haushaltsführung der Familie, über Reformansätze im Garten, in der Kleidung, lassen Sie sich Gegenstände in der Formensprache jener Zeit in Hesses Haus zeigen: So gelingt es eher zu verstehen, was die junge Familie Hesse reizte, ein Leben in dieser damals abgelegenen Gegend am See zu führen.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Die 35-jährige Mia heiratet den 26-jährigen Hermann Hesse und zieht mit ihm nach Gaienhofen, einen Ort, den sie selbst ausgewählt hat. Das bisher gewohnte städtische Umfeld ihrer Heimatstadt Basel tauscht sie ein gegen ein zurückgezogenes Leben auf dem Lande an der Seite Hermanns als Ehefrau und Mutter der drei Kinder. Wie geht sie mit diesen Umbrüchen um, was bewegt sie, wie verlief ihr Alltag, mit welchen Schwierigkeiten hatte sie zu kämpfen? Sehnsüchte, Freuden und Enttäuschungen werden im Rahmen einer Begehung ihres Zimmers und weiterer von ihr genutzter Räume als Erkenntnisse aus ihren Briefen an Hermann aus jener Zeit deutlich: Ein Frauenleben um 1900 im Schatten des begabten Mannes. Eine Führung von Frauen nicht nur für Frauen.

     

    Beginn: 10:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum.

     

    Beginn 14:30 Uhr

    Kosten 6,00/erm. 5,00 Euro

    Rathaus, Marktplatz Calw 75365
  • Unter dem Titel „Hermann Hesse kennenlernen“ findet in Montagnola die  Sonntagslesung unter dem Thema "Die Stimme des Vaters - Die Vaterfiguren in Hesses frühen Romanen" statt, es lesen Marianne Niculescu und Lucilla Janssen.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    In deutscher und italienischer Sprache; Eintritt Fr. 8.50/Fr. 7.–

     

     

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

11.05.2017

  • Daphne Wagner liest aus "Klingsors letzter Sommer" von Hermann Hesse. Christina Meißner setzt dazu musikalische Akzente mit ihrem Cello.

     

    Begleitprogramm zur Ausstellung: Hermann Hesse „ ...aber das Malen ist wunderschön!“

     

    Beginn: 19:00 Uhr

    www.kunsthausapolda.de · info@kunsthausapolda.de

    Telefon: (03644) 515364 · Telefax: (03644) 515365

     

    Kunsthaus Apolda Avantgarde
    Bahnhofstraße 42
    Apolda 99510

13.05.2017

  • In diesem Programm lebt der junge Hermann Hesse in seiner schmachtenden Verliebtheit (Schumann „Ich sende einen Gruß wie Duft der Rosen“), in der frühen Erfahrung der eigenen Gebrochenheit (Hesse „wer Lieder singen will, darf keine Risse haben“), in der aufbrechenden Leidenschaft (Hesse „Erhitzt vom Wein mein Brausemut nach aller ungenoss`nen Lust begehrt“), und im trotzigen Aufbegehren (Schubert „Im Winde, im Sturme befahr ich den Fluss“). Dazu kommt eine Prise Mozart, den Hesse zutiefst verehrte (Cherubino „Voi que sapete“) und eine Erinnerung an J.S. Bachs Matthäuspassion, die Hesse in ihrer vollendeten Aussagekraft sein ganzes Leben hindurch begleitet hat (Arie „Buß und Reu“).

     

    Beginn: 17:00 Uhr

    www.kahngesaenge.de

    Hölderlinturm - Anlegestelle
    Bursagasse 6
    Tübingen 72070
  • Erster Preisträger ist der bekannte Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert, die von der Familie von Hermann Hesses Enkelin Sibylle Hesse-Siegenthaler gestiftet werden.

     

    Es ist bereits der dritte Hermann-Hesse-Preis in der deutschen Literaturlandschaft, aber der erste, der sich unmittelbar mit Hermann Hesses Leben und Werk verbindet. Der seit über 50 Jahren vergebene Karlsruher Hermann-Hesse-Preis bedient sich lediglich des renommierten Namens des aus der Region stammenden Literaturnobelpreisträgers, und der seit 1990 zweijährlich verliehene Preis der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung ist ein Förderpreis für kreative Literaturzeitschriften und verdiente literarische Übersetzer.

     

    Der neue Hesse-Preis der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft setzt dagegen voraus, dass der Preisträger sich wissenschaftlich oder publizistisch direkt um das Werk Hermann Hesses verdient gemacht hat, oder schriftstellerisch in verwandter Art zu Hermann Hesses Werk tätig ist, oder sich im Geiste Hermann Hesses auf nationaler oder internationaler Ebene für den interkulturellen und interreligiösen Dialog einsetzt.

     

    Diese Voraussetzungen sah die aus den Hesse-Kennern Prof. Karl-Josef Kuschel, Prof. Dr. Henriette Herwig, Dr. Volker Michels, Michael Limberg und Herbert Schnierle-Lutz gebildete Jury bei Adolf Muschg in besonderem Maße gegeben. Er interessiert sich seit vielen Jahren für Hermann Hesse, war unter anderem beim Internationalen Hermann-Hesse-Kolloquium in Calw sowie den Silser Hesse-Tagen mehrfach Referent und legte 2016 einen Band „Glasperlenspiel und Lebenskunst. Fünf Reden über Hermann Hesse“ in der Edition Isele vor. Darüber hinaus enthält sein literarisches Werk (siehe www.adolfmuschg.com) bedeutende Impulse zum Interkulturellen Dialog, besonders mit Japan.

     

    Adolf Muschg wird den Preis annehmen und dazu von seinem Wohnort Männedorf am Zürcher See zur Verleihung nach Calw kommen am 13. Mai, der zugleich sein 83. Geburtstag sein wird. Die Laudatio wird um 16:30 Uhr in der Aula der Stadt Calw sein Biograf Christoph Gellner halten, der zugleich ebenfalls ein ausgezeichneter Hesse-Kenner ist.

     

    Die öffentliche Preisverleihung wird eingebettet sein in die Jahresversammlung der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft, die mitgliedermäßig im Aufschwung ist und sich in diesem Kontext weitere Mitglieder wünscht (Informationen hierzu finden sich unter www.hessegesellschaft.de).

     

    Ein weiterer attraktiver Programmpunkt am 13. Mai, der eine Reise in die Hermann-Hesse-Stadt Calw zusätzlich lohnend machen wird, ist ein Abendvortrag um 20:30 Uhr in der Calwer Aula, bei dem die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff über Hermann Hesse sprechen wird.

    Aula
    Am Schießberg
    Calw 75365
  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

14.05.2017

  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum.

     

    Beginn 14:30 Uhr

    Kosten 6,00/erm. 5,00 Euro

    Rathaus, Marktplatz Calw 75365
  • Im Rahmen der Städtepartnerschaft präsentiert sich die Gemeinde Collina d’Oro in Altburg. Das Trio Torello interpretiert Lieder nach Texten von Hesse, welche von den Musikerfreunden des Schriftstellers, Volkmar Andreae und Othmar Schoeck, komponiert wurden. Außerdem im Programm: Stücke von Bach und Mozart sowie von Ravel und Donizetti u. a. Das Trio Torello: Valentina Londino (Mezzosopran), Tommaso Maria Maggiolini (Flöte), Nicolas Mottini (Klavier).

     

    Eintritt frei

    Ev. Kirche Calw-Altburg 75365

16.05.2017

  • Lesung im Rahmen der Kulturtage Latsch und 60 Jahre Partnerstadt Calw. Passagen aus Erinnerungen und Erzählungen Hermann Hesses an seine Calwer Kind-und Jugendzeit.

     

    Lesung mit : Anna Greiter, Benedikt Schregle Musikalische Begleitung: Andreas Hiller, Christoph Kieser

     

    Dauer: 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

    Bichlkirche Latsch

20.05.2017

  • Malwerkstatt Aquarellmalerei für Kinder und Erwachsene, ab 16.00 – 19.00 Uhr

     

    Poetry Slam Hesses Erben, 19.00 – 20.00 Uhr

     

    Film Hermann Hesse – sein erstes Paradies, Filmdokumentation von Hardy Seer. Seerose Filmproduktion, 2012, 90 Min. 20.30 – 23.00 Uhr, anschließend Gespräch mit Armin Riemann, Produzent des Films.

     

    Nachtführung durch die Ausstellung Hermann Hesse „…aber das Malen ist wunderschön!“, 23.00 – 24.00 Uhr

     

    Begleitprogramm zur Ausstellung: Hermann Hesse „ ...aber das Malen ist wunderschön!“

     

    www.kunsthausapolda.de · info@kunsthausapolda.de

    Telefon: (03644) 515364 · Telefax: (03644) 515365

    Kunsthaus Apolda Avantgarde
    Bahnhofstraße 42
    Apolda 99510
  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

     

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

21.05.2017

  • „Ein Suchender bin ich nur, der durch die Welt begierig tastet nach der Schöpfung Spur.“

     

    Anhand von Briefen, Zeitzeugnissen und Gedichten wird die Lebensgeschichte Hermann Hesses erzählt. Der Abend begibt sich auf die Spur des Menschen Hermann Hesse, dessen Aufforderung zur Individualität, zur Suche nach dem eigenen Weg, die Menschen faszinierte und inspirierte. Sabine Wallefeld rezitiert aus einigen seiner wichtigen Prosawerke „Unterm Rad“, „Demian“, „Narziss und Goldmund“, „Siddharta“ und „Der Steppenwolf“ und zeigt auch anhand seiner Lyrik seine großen und radikalen Wandlungen. Mit seinen Gedichten „Im Nebel” und „Stufen” inspiriert er bis heute so manchen Festredner.

     

    Der Schriftsteller, Maler und Nobelpreisträger Hermann Hesse gibt großen Anlass, ihn neu zu entdecken, sein eigensinnig geführtes Leben neu zu erzählen und seine Faszination, auch für das 21. Jahrhundert, zu ergründen. Lorena Wolfewicz umrahmt die literarischen Passagen mit dem zauberhaften Klang der Harfe und lädt auf diese Weise ein, den Wortbeiträgen nachzuspüren. Hermann Hesse selbst strebte nach Erfüllung durch Musik und Kunst, die Verbindung von Literatur und Musik macht diesen Abend somit vollkommen. Die Veranstaltung ist eine exklusive Komposition aus Harfen- und Wortklängen.

     

    Beginn: 19:00 Uhr

    Kosten: 12,00 EUR

     

    www.halle32.de

    Halle 32, Studiobühne
    Steinmüllerallee 10
    Gummersbach 51643
  • Anlässlich des Internationalen Museumstages sowie des 140. Geburtstages des Dichters präsentiert sich Hermann Hesses Geburtsstadt Calw im Rahmen der Partnerschaft mit Collina d’Oro mit einer musikalisch umrahmten deutsch-italienischen Lesung zum Thema "Magie der Kindheit".

     

    In den Gedichten und Erzählungen erinnert sich Hermann Hesse an seine unbeschwerte Lausbubenzeit in Calw an den Ufern des Flusses Nagold und die magischen Momente seiner Kinder- und Jugendzeit, bevor der Ernst des Lebens ihn in die Pflicht zu nehmen beginnt.

     

    Es lesen Annette Franziska Kühn (deutsch) und Antonio Ballerio (italienisch). Musikalische Umrahmung: Gitarren-Duo Birgit Zacharias und Helmut Rauscher.

    Konzeption: Herbert Schnierle-Lutz.

     

    In deutscher und italienischer Sprache; Anlässlich des Internationalen Museumstages ist auch der Eintritt in das Museum Hermann Hesse den ganzen Tag frei!

     

    Beginn: 11:00 Uhr

    Sala Boccadoro Montagnola 6926
  • Am Sonntag, 21. Mai 2017 feiern die Museen in Deutschland den 40. Internationalen Museumstag unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“ Das Hesse Museum Gaienhofen bietet einen Tag der offenen Tür mit freiem Eintritt und nachfolgender Veranstaltung:

     

    Dr. Ina Appel: „Lebendiges Echo“ – Hermann Hesse als Briefschreiber und -leser

     

    Kommentar mit Lesung des Essays: Hermann Hesse. Ein Ruf aus dem Jenseits der Konventionen

     

    Beginn: 11:00 Uhr

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

     

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum.

     

    Beginn 14:30 Uhr

    Kosten 6,00/erm. 5,00 Euro

    Rathaus, Marktplatz Calw 75365
  • Hermann-Hesse-Museum, 11:00 bis 17:00 Uhr:

    Kostenloser Eintritt zur Sonderausstellung "Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins. Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda". Die belgische Künstlerin Dominique Fidanza alias "Sighanda" hat sich auf Spurenscuhe begeben und ist die Orte im Tessin abgereist, die in Hesses autobiografischer Erzählung zentral sind. Entstanden ist ein einzigartiges, künstlerisches Reisetagebuch, das in der Ausstellung im Dialog mit Hesses Aquarellen aus dem Tessin steht.

     

    Palais Vischer,  11:15 Uhr bis ca. 13:00 Uhr:

    "Durch meine Vaterstadt da fließt ein Fluss." Ein musikalisch-biografisches Hesse Programm. Das Palais Vischer war Mitte der 1960er Jahre die Keimzelle des Hesse Museums, hier wurde die erste "Hesse-Gedenkstätte" der Stadt eingerichtet. Zwei Tübinger Künstler betreiben Spurensuche in Hesses Heimatstadt: In vielen seiner Werke thematisiert Hesse die Frage von Heimat, gleichzeitig greift er aber auch die Wanderschaft und das Nach-Hause-Kommen wieder auf. Der Musiker Bernhard Mohl trägt Gedichte des Autors vor, die er eigens hierfür vertont hat. Die Schauspielerin Chrysi Taussanis (LTT) liest ausgewählte Texte.

    Hermann Hesse-Museum und Palais Vischer Calw

25.05.2017

  • Nach einer Einführung in die Gaienhofener Jahre von Hermann Hesse (1904 - 1912) begeben sich die Teilnehmer auf des Dichters Spuren in die von ihm so geliebte und inspirierende Natur. Die 1,5 bis 2,5 stündige Wanderung führt bei guter Witterung zu landschaftlich reizvollen Orten, die Hermann Hesse oft besucht hat. Unterwegs finden Lesungen von Texten und Gedichten statt. Je nach Dauer der Wanderung haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Besuch des Hesse Museum Gaienhofen oder zu einer Erfrischung in der Caféteria.

     

    Beginn: 14:15 Uhr

    Kosten: 8,00 €, 7,00 € mit Gästekarte

     

    Nur bei guter Witterung, Anmeldung erforderlich, 10-25 Teilnehmer

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

27.05.2017

  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    www.hesse-museum-gaienhofen.de

     

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • Es gibt nur ein einziges Haus, welches Hermann Hesse je selbst baute. Es wurde 1907 in Gaienhofen fertig gestellt und war bis 1912 der Wohnsitz der Familie. Dank privater Initiative und nach wechselvoller Geschichte konnte das Haus im Jahre 2004 endlich vor dem Verfall gerettet werden.

     

    Die stattliche Villa im Stil der Lebensreform im Hermann-Hesse-Weg 2 zeugt nach umfangreicher Sanierung innen wie außen vom Geist der damaligen Zeit, und von der für damalige Gaienhofener Verhältnisse außergewöhnlichen Wohnqualität. Auch Hesses Kachelofen im Studierzimmer, den er ausführlich in seinen Texten beschrieb, ist zusammen mit vielen anderen Details erhalten und sorgt für die besondere Atmosphäre des Hauses. Die Eigentümer ermöglichen nur im Rahmen dieser Führung einen Blick in die Räume und in die Privatwelt der Familie Hesse: Dabei steht nicht Hesse als Literat im Vordergrund, sondern die Lebens- und Wohnsituation.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • 1907 zog die Familie Hesse in Gaienhofen in das eigene Haus ein, nachdem sie zuvor einige Jahre in einem Bauernhaus zur Miete gewohnt hatte.

     

    In der Zeit bis 1912 legte Hermann Hesse auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie zahlreiche Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich.

     

    Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet die Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzige Eigentümerin.

     

    Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der wiederhergestellte Südgarten, der auch auf historischen Grundlagen basiert: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren. Das, was damals bewährt war, ist es oft auch heute noch.

     

    Beginn: 12:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343

28.05.2017

  • Die 35-jährige Mia heiratet den 26-jährigen Hermann Hesse und zieht mit ihm nach Gaienhofen, einen Ort, den sie selbst ausgewählt hat. Das bisher gewohnte städtische Umfeld ihrer Heimatstadt Basel tauscht sie ein gegen ein zurückgezogenes Leben auf dem Lande an der Seite Hermanns als Ehefrau und Mutter der drei Kinder. Wie geht sie mit diesen Umbrüchen um, was bewegt sie, wie verlief ihr Alltag, mit welchen Schwierigkeiten hatte sie zu kämpfen? Sehnsüchte, Freuden und Enttäuschungen werden im Rahmen einer Begehung ihres Zimmers und weiterer von ihr genutzter Räume als Erkenntnisse aus ihren Briefen an Hermann aus jener Zeit deutlich: Ein Frauenleben um 1900 im Schatten des begabten Mannes. Eine Führung von Frauen nicht nur für Frauen.

     

    Beginn: 10:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Beginn: 11:00 Uhr

     

    Ausstellungsdauer:28.5.2017 – 03.09.2017

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • Im Zusammenhang mit der Zeit Hesses in Gaienhofen stoßen wir immer wieder auf die Epoche der Lebensreform. Was war das für eine Bewegung, welche Umbrüche fanden statt? Diese Zeit, die noch bis heute Auswirkungen zeitigt, beeinflusste alle Lebensbereiche: Veränderung in Architektur, Kunst, Ernährung, Gartenwirtschaft und Erziehung lassen sich am Leben von Hermann und Mia Hesse in ihrem Gaienhofener Haus nachvollziehen.

     

    Lernen Sie am Beispiel des Hesse-Hauses die architektonische Formen- und Farbsprache kennen, erfahren Sie etwas über die reformgeprägte Haushaltsführung der Familie, über Reformansätze im Garten, in der Kleidung, lassen Sie sich Gegenstände in der Formensprache jener Zeit in Hesses Haus zeigen: So gelingt es eher zu verstehen, was die junge Familie Hesse reizte, ein Leben in dieser damals abgelegenen Gegend am See zu führen.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343

28.05.2017 - 03.09.2017

  • „Klingsors letzter Sommer“, die Geschichte eines sich in Rausch und fernöstlicher Gedankenwelt vollendenden Künstlers ist nahezu 100 Jahre alt und trotz dieser Zeitdistanz immer noch so lebendig, packend, widersprüchlich wie im Jahr ihres Entstehens.

     

    1919 ist Europa stigmatisiert von einem entsetzlichen Krieg, vom Zusammenbruch der alten Werte und Ordnungen. Für Hermann Hesse bedeutet dieses Jahr zugleich die Loslösung vom bürgerlichen Ehe- und Familienleben und den Umzug ins Tessin. Entgegen allen Klagen über die Einsamkeit und die ihn bedrückenden familiären Verhältnisse knüpft er rasch neue Kontakte und gewinnt Freunde. Sie bilden zusammen mit der Tessiner Landschaft die Folie zu seiner Novelle „Klingsors letzter Sommer“. Das Bekenntnis des Schriftstellers zum Wagnis eines radikalen Neubeginns einhergehend mit einem ekstatischen Lebensgefühl im Sommer 1919 führen zu einer expressiven Dichtung, die den Doppelklang des Ausdrucks bewirkt. Im Farbenrausch der Malerei und in einer neuen Kraft der Sprache zeigt sich für Hesse ein Akt der Befreiung. Er schreibt am 30.12.1919 an seine Gönnerin Mathilde Schwarzenbach: „Ich habe im Sinn, nochmals ganz von Neuem den Kampf mit der Form aufzunehmen, um für die neuen Inhalte, die ich zu sagen habe, den Ausdruck zu finden.“

     

    Die in ihrer Expressivität einmalige Erzählung veranlasste Heiner Hesse 1977, anlässlich des 100. Geburtstages seines Vaters, zu einer Sonderausgabe vom „Klingsor“ mit Aquarellen Hermann Hesses. Im Jahr 2000 erschien eine weitere bibliophile Ausgabe mit Illustrationen von Gunter Böhmer, der bereits 1940 am Schauplatz der Handlung zu Hesses Novelle malte und zeichnete. In der Ausstellung geht es zum einen um die Entstehung dieser beiden Buchausgaben, zum anderen um die Darstellung der Personen im „Klingsor“ und ihren leibhaftigen Entsprechungen im Freundeskreis Hermann Hesses. Aquarelle von Hermann Hesse und seinen Malerfreunden sowie Korrespondenzen, Fotografien und Schriften aus diesem Personenkreis verdeutlichen, wie eng hier Inhalt mit sprachlicher und bildnerischer Ausdruckskraft korrespondieren.

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

31.05.2017

  • Eva Eberweins neues Buch „Hermann Hesses Garten am Bodensee“ beschreibt eindrücklich die Geschichte und die Wiederauffindung von Hesses Garten in Gaienhofen. An einem lauen Abend können Sie sich auf die Spur von Hesses zeitlosen Gartenideen, der inneren und äußeren Bilder, Düfte und Stimmungen in seinem Garten begeben: Bei einem Apéritif moderiert Ilona Schönle zunächst in der Orangerie des Gartens die Lesung der Autorin aus ihrem Buch. Danach können Sie im Schein von Fackeln und Leuchten den stillen Garten begehen – vielleicht hören Sie die Eule, die zum Nachtflug startet oder die Nachtviole verströmt ihren betörenden Duft im Garten...

     

    Lesung: Eva Eberwein

    Moderation: Ilona Schönle

     

    Beginn: 20:00 Uhr

    Kosten: 15 €, inkl. Getränk

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343