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Kalender

Sonntag, 6. August 2017

26.03.2017 - 31.10.2017

  • Die Ausstellung zeigt Aquarelle der italienischen Künstlerin Dominique Fidanza unter ihrem Pseudonym Sighanda. Sie stehen im Dialog mit Hermann Hesses Texten und seinen Bildern aus dem Tessin, das er ab 1919 zu seiner Wahlheimat machte.

     

    Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“, die Hermann Hesse 1919 in Montagnola schrieb, ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Hier nutzt der Maler Klingsor fast gierig die Zeit des Sommers, die ihm noch verbleibt. Der Protagonist verbringt seine Tage und Nächte im Wechselspiel zwischen künstlerischer Inspiration und hedonischer Lebensfreude. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

     

    Sighandas Aquarelle sind eine Art Reisetagebuch. Sie nehmen Hesses Impressionen auf und stellen eine Verbindung zwischen seinen literarischen Beschreibungen und den von der Künstlerin nochmals bereisten Schauplätzen Klingsors her.

     

    Ausstellung in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola

    Hermann Hesse-Museum Calw
    Marktplatz 30
    Calw 75365

16.04.2017 - 01.02.2018

  • Der Dichter und Schriftsteller Hermann Hesse war ein grosser Liebhaber der klassischen Musik, die er als lebensbereichernde, ja notwendige Kunst betrachtete und als geliebte Ergänzung zur Welt des Wortes. Zu seinem Freundeskreis gehörten die drei Komponisten und Dirigenten Volkmar Andreae (1879-1962), von 1906 bis 1949 Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters in Zürich, Fritz Brun (1878-1959), von 1909 bis 1943 Chefdirigent des Berner Sinfonieorchesters, und Othmar Schoeck (1886-1957), einer der bekanntesten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die lebenslangen Freundschaften zwischen Hermann Hesse und diesen drei Musikern, die getragen wurden von persönlichen Begegnungen bei Konzerten, von gegenseitigen Besuchen, von ihrer Korrespondenz und gemeinsamen Reisen nach Italien sowie von der grossen gegenseitigen Wertschätzung, die sie – allesamt Künstler – für die Werke der jeweils anderen hegten. Die Ausstellung zeigt persönliche Dokumente dieser vier Künstler: Briefe, Fotografien, vertonte Gedichte Hermann Hesses, veröffentlichte Erinnerungen, gegenseitige Widmungen sowie Konzertplakate und Bildzeugnisse, die die Welt der klassischen Musik in Bern und Zürich der 1910er bis 1930er Jahre dokumentieren.

     

    Konzeption: Dr. Eva Zimmermann

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

28.05.2017 - 03.09.2017

  • „Klingsors letzter Sommer“, die Geschichte eines sich in Rausch und fernöstlicher Gedankenwelt vollendenden Künstlers ist nahezu 100 Jahre alt und trotz dieser Zeitdistanz immer noch so lebendig, packend, widersprüchlich wie im Jahr ihres Entstehens.

     

    1919 ist Europa stigmatisiert von einem entsetzlichen Krieg, vom Zusammenbruch der alten Werte und Ordnungen. Für Hermann Hesse bedeutet dieses Jahr zugleich die Loslösung vom bürgerlichen Ehe- und Familienleben und den Umzug ins Tessin. Entgegen allen Klagen über die Einsamkeit und die ihn bedrückenden familiären Verhältnisse knüpft er rasch neue Kontakte und gewinnt Freunde. Sie bilden zusammen mit der Tessiner Landschaft die Folie zu seiner Novelle „Klingsors letzter Sommer“. Das Bekenntnis des Schriftstellers zum Wagnis eines radikalen Neubeginns einhergehend mit einem ekstatischen Lebensgefühl im Sommer 1919 führen zu einer expressiven Dichtung, die den Doppelklang des Ausdrucks bewirkt. Im Farbenrausch der Malerei und in einer neuen Kraft der Sprache zeigt sich für Hesse ein Akt der Befreiung. Er schreibt am 30.12.1919 an seine Gönnerin Mathilde Schwarzenbach: „Ich habe im Sinn, nochmals ganz von Neuem den Kampf mit der Form aufzunehmen, um für die neuen Inhalte, die ich zu sagen habe, den Ausdruck zu finden.“

     

    Die in ihrer Expressivität einmalige Erzählung veranlasste Heiner Hesse 1977, anlässlich des 100. Geburtstages seines Vaters, zu einer Sonderausgabe vom „Klingsor“ mit Aquarellen Hermann Hesses. Im Jahr 2000 erschien eine weitere bibliophile Ausgabe mit Illustrationen von Gunter Böhmer, der bereits 1940 am Schauplatz der Handlung zu Hesses Novelle malte und zeichnete. In der Ausstellung geht es zum einen um die Entstehung dieser beiden Buchausgaben, zum anderen um die Darstellung der Personen im „Klingsor“ und ihren leibhaftigen Entsprechungen im Freundeskreis Hermann Hesses. Aquarelle von Hermann Hesse und seinen Malerfreunden sowie Korrespondenzen, Fotografien und Schriften aus diesem Personenkreis verdeutlichen, wie eng hier Inhalt mit sprachlicher und bildnerischer Ausdruckskraft korrespondieren.

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

04.08.2017 - 06.08.2017

  • Treffpunkt: Museum Hermann Hesse, Montagnola

    Freitag, 4. August, 10.00 Uhr

    Mit Karin Schwind (www.schreibimpuls.de)

     

    Die Teilnehmer lassen sich von Reisetagebüchern berühmter Schriftsteller anregen und schreiben unter anderem lyrische Kleinformen und Kurzprosa. Der Kurs ist sowohl für Anfänger als

    auch für Fortgeschrittene geeignet.

     

    Anmeldeformular: www.hessemontagnola.ch

    7–12 Teilnehmer; in deutscher Sprache.

    Anmeldungen bis 15. Juli; Kursgebühr Fr. 300.–

    Museum Hermann Hesse Montagnola 6926

06.08.2017

  • In Betrachtungen, Gedichten und Märchen hat sich Hesse dem Thema der Musik und ihrer Wahrnehmung in der menschlichen Seele gewidmet. Die Texte befassen sich mit Gefühlen und Gedanken, die für viele Menschen mit dem musikalischen Erleben verbunden sind.

     

    Mit Rudolf Cornelius (deutsch) und Antonio Ballerio (italienisch).

    Musikalische Begleitung: Giulia Genini (Flöte).

    Beginn: 17:00 Uhr

    In deutscher und italienischer Sprache; Eintritt frei.

    Bei schlechtem Wetter findet die Lesung in der Kirche statt.

    Friedhof S. Abbondio, Gentilino
  • Im Zusammenhang mit der Zeit Hesses in Gaienhofen stoßen wir immer wieder auf die Epoche der Lebensreform. Was war das für eine Bewegung, welche Umbrüche fanden statt? Diese Zeit, die noch bis heute Auswirkungen zeitigt, beeinflusste alle Lebensbereiche: Veränderung in Architektur, Kunst, Ernährung, Gartenwirtschaft und Erziehung lassen sich am Leben von Hermann und Mia Hesse in ihrem Gaienhofener Haus nachvollziehen.

     

    Lernen Sie am Beispiel des Hesse-Hauses die architektonische Formen- und Farbsprache kennen, erfahren Sie etwas über die reformgeprägte Haushaltsführung der Familie, über Reformansätze im Garten, in der Kleidung, lassen Sie sich Gegenstände in der Formensprache jener Zeit in Hesses Haus zeigen: So gelingt es eher zu verstehen, was die junge Familie Hesse reizte, ein Leben in dieser damals abgelegenen Gegend am See zu führen.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Die 35-jährige Mia heiratet den 26-jährigen Hermann Hesse und zieht mit ihm nach Gaienhofen, einen Ort, den sie selbst ausgewählt hat. Das bisher gewohnte städtische Umfeld ihrer Heimatstadt Basel tauscht sie ein gegen ein zurückgezogenes Leben auf dem Lande an der Seite Hermanns als Ehefrau und Mutter der drei Kinder. Wie geht sie mit diesen Umbrüchen um, was bewegt sie, wie verlief ihr Alltag, mit welchen Schwierigkeiten hatte sie zu kämpfen? Sehnsüchte, Freuden und Enttäuschungen werden im Rahmen einer Begehung ihres Zimmers und weiterer von ihr genutzter Räume als Erkenntnisse aus ihren Briefen an Hermann aus jener Zeit deutlich: Ein Frauenleben um 1900 im Schatten des begabten Mannes. Eine Führung von Frauen nicht nur für Frauen.

     

    Beginn: 10:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 6,00/erm. 5,00 Euro, Führung und Museum

    Rathaus, Marktplatz Calw 75365
  • Von Calw ins 6 km entfernte Bergstädtchen Zavelstein mit seiner Burgruine ist Hermann Hesse gerne gewandert. In der Erzählung „Die Verlobung“ hat er eine solche Wanderung beschrieben. Auch das unterhalb liegende Bad Teinach kommt in seinem Werk vor. Im Teinachtal spielt seine dramatische Erzählung „Die Marmorsäge“. Diese Schauplätze sollen auf der sehr abwechslungsreichen Wanderung aufgesucht werden. In Zavelstein besteht die Möglichkeit zum Vesper oder Mittagessen. Die Wanderung kann um ca. 5 Kilometer abgekürzt werden durch die Rückfahrt mit der Bahn von Station Teinach nach Calw.

     

    Veranstaltung mit Herbert Schnierle-Lutz

    Beginn: 10 Uhr

    Dauer: 6 bis 7 Stunden, Weg: ca. 10 bzw. 15 Kilometer

    Kosten: 19 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 25 Personen) – Anmeldung unter Tel. 07051 167-399 bei der Stadtinformation Calw erforderlich!

    Marktplatz Calw, Brunnen beim Hesse-Geburtshaus Calw 75365
  • Unter dem Titel „Hermann Hesse kennenlernen“ findet in Montagnola die Sonntagslesung statt.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    In deutscher und italienischer Sprache; Eintritt Fr. 8.50/Fr. 7.–

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926