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Kalender

03.12.2017 - 06.05.2018

  • Das Hesse Museum Gaienhofen zeigt von 3. Dezember 2017 bis zum 6. Mai 2018 eine Ausstellung "Der Künstler Ernst Würtenberger (1868-1934) und die literarische Szene". Zu dieser literarischen Szene am Bodensee und zu Würtenbergers Bekanntenkreis gehörte auch Hermann Hesse, den er 1905 malerisch porträtierte (siehe Bild).

     

    Die Ausstellungsmacher schreiben zu Ernst Würtenberger: Er wurde 1868 in Steißlingen geboren, wuchs im schweizerischen Emmishofen (heute ein Teil von Kreuzlingen) auf. Sein Studium absolvierte er an den Kunstakademien in München und Karlsruhe sowie Ende 1895 für einige Wochen im Atelier des (auch von Hermann Hesse sehr geschätzten) Malers Arnold Böcklin in Florenz.

     

    Ab 1898 arbeitete er als freischaffender Künstler, erhielt erste Proträtaufträge aus Konstanz und zog 1902 nach Zürich, wo er sich einen hervorragenden Ruf als Porträtmaler erwarb. Von 1914 bis 1921 war er außerdem Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Zürich, bis er 1921 als Professor für Holzschnitt, Illustration und Komposition an die Landeskunstschule nach Karlsruhe berufen wurde. Dort lehrte er bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1934.

     

    Schon früh hatte Würtenberger vielfältige Beziehungen zur literarischen Szene am Bodensee und in der Schweiz geknüpft. Er verkehrte mit den Dichtern Emanuel von Bodmann, Heinrich Ernst Kromer und Emil Strauß. Er verfasste Aufsätze für Wilhelm Schäfers Kulturzeitschrift Die Rheinlande, schuf grafische Beiträge u.a. für Das Bodenseebuch und trat als Autor von Büchern über Arnold Böcklin, Jean-Auguste-Dominique Ingres und Hans Thoma hervor.

     

    Zahlreiche Kontakte pflegte er mit dem Schweizer Autor und Literaturkritiker Josef Viktor Widmann und dessen Sohn, dem Maler und Schriftsteller Fritz Widmann. Über den Hottinger Lesezirkel lernte Würtenberger die Schriftsteller Hermann Hesse, Ernst Zahn, Jakob Bossart und Jakob Christoph Heer kennen.

     

    Die Ausstellung im Hesse Museum Gaienhofen beleuchtet anhand von Briefen, Publikationen, Widmungen und Grafik dieses facettenreich Bild des literarisch interessierten Künstlers Ernst Würtenberger. Dabei werden ausgewählte Porträtzeichnungen von Persönlichkeiten und Freunden aus der literarischen Szene zu Mitteilungen aus einer ganz persönlichen Sphäre.

     

    Gleichzeitig wird Würtenberger als Illustrator vorgestellt. Nach der Jahrhundertwende belebte er den traditionellen wie modernen Holzschnitt, ein Medium, das er sowohl für historische Porträts, als auch für die Illustration literarischer Themen, beispielsweise der Novellen Gottfried Kellers, einsetzte.

     

    Parallel zur Ausstellung im Hesse Museum zeigt die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz von 2. Dezember 2017 bis 1. April 2018 den Maler Ernst Würtenberger mit Fokus auf seinen Zürcher Jahren und seine Bedeutung für die Schweizer Kunst- und Kulturszene jener Zeit. Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog im Nimbus-Verlag (24,80 Euro an der Museumskasse).

     

    Öffnungszeiten der Aussstellung im Hesse-Museum Gaienhofen:

     

    Ab 3. Dezember ist sie freitags und samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen, ab 13. März 2018 dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. (Am 24., 25, 31. 12. sowie am 1.1. geschlossen).

     

    Zur Ausstellung gibt es auch ein Begleitprogramm.

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

13.12.2017 - 11.03.2018

  • Als erfolgreicher Autor des berühmten S. Fischer Verlags, dem er seit 1904 angehörte, war Hermann Hesse (1877-1962) in besonderer Weise mit Berlin verbunden, wenngleich er selbst nur ganz selten hier war. Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten hatte auch für Hesse, der seit 1924 wieder Schweizer Staatsbürger war und im Tessin lebte, weitreichende Konsequenzen, da ihn die Bindung an seinen Berliner Verlag in Abhängigkeit vom nationalsozialistischen Regime brachte, dessen Propagandisten ihn anfangs diffamierten und später ausmanövrierten. Einflussreiche emigrierte Publizisten indessen verurteilten aufs schärfste, dass Hesse nicht gegen die Veröffentlichung seiner Bücher und Texte in Deutschland vorging und sich nicht ausschließlich zur deutschen Exilliteratur bekannte. Redakteure Schweizer Zeitungen wiederum warfen Hesse mangelndes Verständnis des Schweizer Antisemitismus vor, der Anfang 1936 eine Niederlassung in Zürich des ins Exil getriebenen Teils des S. Fischer Verlags unausgesprochen mit verhindert hatte.

     

    Fokussiert auf die Jahre von 1933 bis 1947, thematisiert die Ausstellung anhand vieler bislang unbekannter Materialien die vielschichtigen Verflechtungen, die Hesse zwischen der Schweiz, der deutschen Emigration und der Diktatur in Deutschland buchstäblich „zwischen die Fronten“ geraten ließ.

     

    Anlass für die Ausstellung ist die Möglichkeit, aus dem umfangreichen, bislang unveröffentlichten Briefwechsel Hesses mit seinem jüngsten Sohn Martin (1911-1968) einige ausgewählte Briefe präsentieren und dem Zeitgeschehen zuordnen zu können. Im Frühjahr 1932 hatte Martin Hesse noch einen Vorkurs am Bauhaus in Dessau belegen können und erlebte dort die politische Radikalisierung Deutschlands. In die Schweiz zurückgekehrt, entwickelte Martin Hesse aus der am Bauhaus angeregten Beschäftigung mit der Fotografie eine professionelle Passion: Von ihm stammen die beeindruckenden Aufnahmen der Kunstdenkmäler des Kantons Bern und unzählige Fotos seines berühmten Vaters.

     

    Die Ausstellung setzt mit einem Rückblick auf Hesses erste Frau Maria (Mia), geb. Bernoulli (1868-1963), ein, mit der er bis 1912 in Gaienhofen am Bodensee gelebt hatte. Maria Bernoulli gilt als die erste Schweizer Berufsfotografin, zusammen mit ihrer Schwester unterhielt sie von 1902 bis 1907 ein Fotoatelier in Basel.

     

    Öffnungszeiten der Ausstellung

    14.12. 2017 - 11.3. 2018

    Di bis Fr 14 - 19 Uhr

    Sa, So 11 - 19 Uhr

    23 - 26. und 31.12.2017 sowie 1.1.2018 geschlossen

    27. - 30.12.2017 von 14 bis 19 Uhr geöffnet

     

    Eine Ausstellung des Literaturhauses Berlin

    Konzipiert von Lutz Dittrich mit Unterstützung durch Gunnar Decker und Volker Michels

    Mitarbeit: Sebastian Januszewski

    Ausstellungsgestaltung: unodue { (Costanza Puglisi und Florian Wenz)

    Die zur Ausstellung erscheinende Begleitpublikation enthält einige ausgewählte Abdrucke aus dem Briefwechsel Hermann Hesses mit seinem Sohn Martin sowie Originalbeiträge von Jan-Pieter Barbian (Publizist), Gunnar Decker (Hesse-Biograph), Michael Kleeberg (Schriftsteller und Übersetzer) und Volker Michels (Hesse-Herausgeber). In der Ausstellung erhältlich.

    Zahlreichen Leihgebern in der Schweiz und in Deutschland ist für freundliche Unterstützung zu danken. Besonderer Dank gilt Sibylle Hesse und Hanspeter Siegenthaler für die großzügige Bereitschaft, den bislang nicht edierten aber bereits mühsam transkribierten Briefwechsel Hermann Hesses mit seinem Sohn Martin zur Verfügung gestellt zu haben.

    Ausstellungsführungen finden ab dem 11. Januar 2018 regelmäßig donnerstags ab 17 Uhr statt (Dauer ca. 1 Stunde); wir bitten um Anmeldung. Auch gesonderte Führungen sind nach Anmeldung möglich.

    Informationen zum Begleitprogramm werden demnächst in weiteren Ankündigungen veröffentlicht.

    Eintritt zur Ausstellung und zu den Begleitveranstaltungen: 6.- / 4.- Euro

    Literaturhaus Berlin
    Fasanenstraße 23
    Berlin

09.02.2018 - 18.03.2018

  • Zwei Grundschulklassen der Collina d’Oro widmen sich dem Thema Haiku, einer traditionellen japanischen Gedichtform und schreiben und illustrieren eigene, von Hermann Hesse inspirierte Haikus. Diese werden in einer Ausstellung im Museum Hermann Hesse gezeigt, welche von den Schülern selbst gestaltet und eröffnet wird, nachdem sie Gelegenheit hatten, sich mit Fachleuten zu beraten.

     

    Idee, Konzeption und Koordination: Lucilla Janssen.

    Kuratoren: Die Klassen 4b und 5b der Scuole elementari di Collina d’Oro (Lehrerinnen: Martina Müller und Alice Messineo).

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

01.03.2018

02.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Stadttheater, Großes Haus Bruchsal

04.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr

    Mudau Odenwaldhalle
  • In seiner Reihe "Hermann Hesse kennenlernen" veranstaltet das Museo Hermann Hesse Montagnola am Sonntag, 4. März 2018 um 16 Uhr die zweisprachige Lesung

    Betrachtungen und Gedichte über das Altwerden

    Es lesen Marianne Niculescu und Lucilla Janssen in deutscher und italienischer Sprache.

    Museo Hermann Hesse
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

05.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Stadthalle Tauberbischofsheim

06.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Alte Mälzerei Mosbach

07.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 20:00 Uhr

    Theater Im Kurhaus Freudenstadt

08.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Baulandhalle Osterburken
  • Beginn: 17 Uhr statt (Dauer ca. 1 Stunde); Anmeldung erbeten.

    Eintritt: 6.- / 4.- Euro

    Literaturhaus Berlin
    Fasanenstraße 23
    Berlin

10.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Stadthalle Eppingen

11.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Schulverbund (ehemals Otto Klenert Realschule) Bad Friedrichshall

13.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Kurhaus Bad Rappenau

15.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 20:00 Uhr, Einführung: 19:15 Uhr

    Stadtgarten Schwäbisch Gmünd

20.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Aula Alte Steige Wertheim

22.03.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Stadthalle Eberbach

25.03.2018

  • Die Welt um Harry Haller herum scheint einen neuen Krieg geradezu herbeizusehnen, während er selbst vollkommen menschenfern und zurückgezogen lebt. Als sein Weltekel so groß wird und er den Entschluss fasst, sich umzubringen, begegnet er der geheimnisvollen Hermine: Unter mysteriösen Umständen wird ihm das Traktat vom Steppenwolf zugespielt, in dem er sich selbst wiedererkennt. Mit Hermines Hilfe bekommt er Zutritt zu einer völlig neuen Gesellschaft, lernt zu tanzen und zu lieben. Schließlich erhält er den ersehnten Einlass in das „Magische Theater“.

     

    Theaterfassung von Joachim Lux

    Beginn: 19:30 Uhr

    Schauspielhaus
    Oberer Schloßgarten 6
    Stuttgart 70173

26.03.2018

  • Jan Bürger folgt Hesses Spuren in den Hinterlassenschaften von Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld. Es zeigt sich, dass Hesse nicht nur ein weitsichtiger Stichwortgeber und zuverlässiger Freund gewesen ist, sondern auch ein geschickter Stratege im Literaturbetrieb. Dem Publikum werden bisher unveröffentlichte Fundstücke und Schätze aus dem Archiv präsentiert. Aus den Dokumenten und Briefen liest Sofia Flesch Baldin (Sprecherin und Moderatorin beim SWR).

     

    Beginn: 19:00 Uhr

    Eintritt frei

     

    Schauspielhaus
    Oberer Schloßgarten 6
    Stuttgart 70173

27.03.2018

  • Die Welt um Harry Haller herum scheint einen neuen Krieg geradezu herbeizusehnen, während er selbst vollkommen menschenfern und zurückgezogen lebt. Als sein Weltekel so groß wird und er den Entschluss fasst, sich umzubringen, begegnet er der geheimnisvollen Hermine: Unter mysteriösen Umständen wird ihm das Traktat vom Steppenwolf zugespielt, in dem er sich selbst wiedererkennt. Mit Hermines Hilfe bekommt er Zutritt zu einer völlig neuen Gesellschaft, lernt zu tanzen und zu lieben. Schließlich erhält er den ersehnten Einlass in das „Magische Theater“.

     

    Theaterfassung von Joachim Lux

    Beginn: 19:30 Uhr

    Schauspielhaus
    Oberer Schloßgarten 6
    Stuttgart 70173

31.03.2018

  • 1907 zog die Familie Hesse in Gaienhofen in das eigene Haus ein, nachdem sie zuvor einige Jahre in einem Bauernhaus zur Miete gewohnt hatte.

     

    In der Zeit bis 1912 legte Hermann Hesse auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie zahlreiche Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich.

     

    Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet die Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzige Eigentümerin.

     

    Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der wiederhergestellte Südgarten, der auch auf historischen Grundlagen basiert: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren. Das, was damals bewährt war, ist es oft auch heute noch.

     

    Beginn: 12:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

     

     

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • In Hesses jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit fernöstlichen Kulturen stand Japan lange Zeit im Schatten von Indien und China, auch wenn sich wie ein dünner Faden immer wieder Japanisches durch sein Leben und Werk zieht. Doch erst als er im Alter den japanischen Zen-Buddhismus näher kennenlernt, vertieft er sich in dessen geistige Welt, die seine Bewunderung erweckt und ihn auch persönlich beeinflusst. In Japan wiederum erscheinen im frühen 20. Jahrhundert die ersten Übersetzungen seiner Werke, deren Auflage im Laufe der Jahrzehnte auf Millionenhöhe steigt. Japan wird neben den USA das fremdsprachige Land, in dem die Bücher Hesses bis heute die mit Abstand höchsten Verkaufszahlen erzielen. Es sind die Schilderungen der Nöte Jugendlicher, Naturbetrachtungen und Ansichten über das Alter, die bei japanischen Lesern besonderen Anklang finden. Im Unterricht der japanischen Mittelschulen werden immer neue Generationen mit Hermann Hesse bekannt, sodass auch in jüngeren Medien, wie dem Manga, sein Einfluss zu finden ist.

     

    Konzeption: Eva Zimmermann.

    Wissenschaftliche Assistenz: Ulrike Schlack.

    Beginn der Vernissage: 18.30 Uhr.

    Ausstellungsdauer: 01.04.2018 - 13.01.2019

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926
  • Es gibt nur ein einziges Haus, welches Hermann Hesse je selbst baute. Es wurde 1907 in Gaienhofen fertig gestellt und war bis 1912 der Wohnsitz der Familie. Dank privater Initiative und nach wechselvoller Geschichte konnte das Haus im Jahre 2004 endlich vor dem Verfall gerettet werden.

     

    Die stattliche Villa im Stil der Lebensreform im Hermann-Hesse-Weg 2 zeugt nach umfangreicher Sanierung innen wie außen vom Geist der damaligen Zeit, und von der für damalige Gaienhofener Verhältnisse außergewöhnlichen Wohnqualität. Auch Hesses Kachelofen im Studierzimmer, den er ausführlich in seinen Texten beschrieb, ist zusammen mit vielen anderen Details erhalten und sorgt für die besondere Atmosphäre des Hauses. Die Eigentümer ermöglichen nur im Rahmen dieser Führung einen Blick in die Räume und in die Privatwelt der Familie Hesse: Dabei steht nicht Hesse als Literat im Vordergrund, sondern die Lebens- und Wohnsituation.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343

31.03.2018 - 15.01.2019

  • Unter dem Titel «Von Unterm Rad bis Zen – Hermann Hesse und Japan»

    eröffnet am Ostersamstag, den 31. März um 18.30 Uhr eine Ausstellung, die bis Mitte Januar 2019 zu sehen sein wird.

    In Hermann Hesses jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit fernöstlichen Kulturen stand Japan lange Zeit im Schatten von Indien und China, auch wenn sich wie ein dünner Faden immer wieder Japanisches durch sein Leben und Werk zieht. Dies begann 1909 mit ersten Rezensionen von Büchern über japanische Themen; dazu kamen persönliche Eindrucke von Japanern, die ihm 1911 auf seiner Reise durch Indonesien begegneten. In diese Zeit fiel auch seine erste Bekanntschaft mit traditioneller japanischer Lyrik, deren artifizielle Einfachheit und Kurze ihn bezauberten und bis an sein Lebensende faszinierten.Schon ab 1909 erschienen erste Übersetzungen seiner Bücher. Ende der 1930er-Jahre war Hermann Hesse in Japan bereits sehr populär und es wurde eine erste 18-bändige Gesamtausgabe seiner Werke veröffentlicht. Besonders beliebt war sein Frühwerk, das das Glück und Leid der Jugend, Fernweh und Liebessehnsucht, Idylle und Naturbetrachtungen thematisiert.Einen neuen nachhaltigen Impuls empfing Hermann Hesse ab den 1940er-Jahren durch den japanischen Zen-Buddhismus, der aus China übernommen in Japan eine eigene starke Ausprägung erfuhr. Der Hesse-Boom der 1960er-Jahre in den USA beeinflusste auch die japanischen Leser und Hermann Hesses Werkeerreichten Auflagen in Millionenhöhe. Japan wurde neben den USA das fremdsprachige Land mit den bisheute höchsten Verkaufszahlen. Nun rückte auch das ‚westliche‘ Thema der Suche nach der Individualität des Einzelnen in den Blickpunkt der Jugendlichen, die Erzählungen Hermann Hesses oft bereits in der Schule kennen lernten. Unter anderem fanden sich in der Aufbruchszeit der frühen 1970er-Jahre junge Manga-Künstlerinnen zusammen, die aus seinen Büchern ein Recht auf Selbstverwirklichung herauslasen. Sie legten Wert auf eine neue anspruchsvollere literarische Gestaltung ihrer Arbeiten, und revolutionierten auf diese Weise ein ganzes Manga-Genre, den Shōjo-Manga oder Mädchen-Manga.Zu einer späten Entdeckung wurden für das japanische Publikum die Aquarelle Hermann Hesses, die auf Wanderausstellungen in Japan zu sehen waren. Ihre reduzierte Heiterkeit und Leichtigkeit stiess beim japanischen Publikum auf grosse Empfänglichkeit. Auch Hesses Betrachtungen über das Alter erreichen inJapan und seiner überalternden Gesellschaft bis heute eine breite Leserschaft, thematisieren sie doch den Wert und die Erfüllung, die auch die letzte Lebensphase des Menschen besitzt.Alle diese Aspekte behandelt die Ausstellung. Neben Briefen, Fotos und Büchern enthält  sie auch japanische Gegenstände aus dem persönlichen Besitz Hermann Hesses sowie Auszüge aus japanischen Manga, diediese bisher im Westen eher unbekannte Form der japanischen Hesse-Rezeption vorstellen.

    Im Geleitwort zur japanischen Übersetzung seiner Gesammelten Schriften schrieb Hermann Hesse im Mai 1955:„Ich habe namentlich die fernöstliche Form des Buddhismus, das Zen, […] ein wenigkennengelernt, habe mit immer neuer Freude und Bewunderung die Kunst derMaler und Holzschneider, die wunderbare Anschaulichkeit und Keuschheit derjapanischen Lyrik geliebt.So sind mir, neben unsrer abendländischen Tradition, Indien, China und Japan zuLehrern und zu Lebensquellen geworden, und es war mir eine Freude zu sehen, wiedort drüben in Ihrem fernen Inselreich allmählich ein Echo mir entgegen tönte, wiemeine Liebe dort Erwiderung fand.“

     

    Fondazione Hermann HesseTorre Camuzzi, 6926 Montagnola

     

    Mit Unterstützung von:Comune di Collina d’OroDECS-Cantone TicinoFondazione Ing. Pasquale LucchiniHermann Hesse-Stiftung BernFondazione Araldi Guinetti

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926