Dr. Karl-Josef Kuschel veröffentlicht Buch über Hermann Hesse und Bertolt Brecht

Buchcover

Dr.Karl-Josef Kuschel legt sein neuestes Werk vor: „Im Fluss der Dinge Hermann Hesse und Bertolt Brecht im Dialog mit Buddha, Laotse und Zen“. Die spannend zu lesende Studie des Tübinger Literaturexperten eröffnet überraschende Einblicke in die Kultur- und Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

 

Im Dialog mit Hermann Hesse und Bertolt Brecht sind beide weltberühmte deutschsprachige Dichter des 20. Jahrhunderts, und sie verbindet – so verschieden Leben und Werk beider auch sind – das Interesse an der geistigen Welt Indiens, Chinas und Japans. Ein Dialog mit den großen Gestalten aus der Welt Asiens, mit Buddha und Laotse, hat sich in beider Werk Ausdruck verschafft. Und beide beherrschen, auch wenn die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen, die besondere Kunst der Anverwandlung des Fremden ins Eigene.

 

Die Studie stellt die Asien-Rezeption beider Stimmen deutscher Weltliteratur vor als eine Lerngeschichte in der Begegnung von Religionen und Kulturen mit Erkenntnisgewinn für heute. Eine Entdeckung, wie Literatur sich als „Lebenskunst“ versteht, mitten im „Fluss der Dinge“.

 

Über den Autor

Dr. Karl-Josef Kuschel, Professor em. der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Tübingen, lehrte dort von 1995 bis 2013 Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs. Seit 2012 ist er Kuratoriumsmitglied der „Stiftung Weltethos“. 2015 wurde er in den Stiftungsrat des Börsenvereins zur Vergabe des jährlichen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Er ist Präsident der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. Dazu kommen zahlreiche Veröffentlichungen zum interreligiösen Dialog und zu Religion und Literatur.

 

Hardcover mit Schutzumschlag und Leseband

55 Euro [D] / 56,60 Euro [A]

ISBN 978-3-8436-1042-1

 

(Quelle: Patmos. PBS)