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Calendar

March 2020

03.11.2019 - 22.03.2020

  • In über 200 Aquarellen, Handschriften, Typoskripten, Fotos, Filmen und Illustrationen zum Leben und Werk von Hermann Hesse zeigt die Ausstellung ausführlich die literarische und bildkünstlerische Entwicklung des Dichters und Malers, unterstützt durch audiovisuelle Medien.Über 55 Jahre nach seinem Tod zählt der 1946 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Dichter Hermann Hesse noch immer zu den weltweit beliebtesten und auflagenstärksten Schriftstellern. Er gilt als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Seine Werke wurden in mehr als 70 Sprachen übersetzt. Die Auflagenhöhe übersteigt mittlerweile 150 Millionen.Seine existenziellen Gleichnisse, Parabeln, Legenden, Seelenbiographien und Abenteuerreisen zu den Fundamenten des Selbst treffen einen Nerv der Zeit.Eine zweite künstlerische Ausdrucksform Hesses ist sein bildnerisches Wirken. Die Ausstellung zeigt deshalb neben den vielen Originalbelegen aus dem schriftstellerischen Leben etwa 100 Aquarelle und Zeichnungen, darunter viele Landschaftsbilder und Illustrationen.

     

    Zur Einführung am Sonntag, 3. November 2019, 11 Uhr, sprechen Jürgen Doppelstein und Volker Michels.

     

     

     

     

    Eintritt: 5 € Erwachsene, 3,50 € für Schüler und Studenten, Kinder frei.

     

    Kunsthaus Bocholt
    Osterstrasse 69
    Bocholt

05.02.2020 - 07.03.2020

  • Die im Hesse Museum Gaienhofen entstandene Ausstellung wird nach einer Zwischenstation in Berlin nun in der Landesbibliothek in Oldenburg gezeigt. D

     

    Zum Gegenstand der Ausstellung schreiben die Veranstalter:

    An Hermann Hesses Werk "Das Glasperlenspiel" verzweifeln heute nicht nur viele der zahlreichen Hesse-Leserinnen und -Leser. Auch die Literaturwissenschaft reizt es zu teils völlig widersprüchlichen Interpretationen. Dabei wird ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis des Romans zumeist übersehen: Dass Hesse und sein Verleger Peter Suhrkamp "Das Glasperlenspiel" 1942 ganz bewusst inmitten des "Dritten Reiches" herausbringen wollten – als ein Bekenntnis, das von der Kraft des Gewissens in dürftiger Zeit erzählt. Veranlasst von den zeitgeschichtlichen Zwängen zieht Hesse mit dem "Glasperlenspiel" das humanistische Fazit seiner Werkbiographie und versucht Millimeter für Millimeter die politische Reichweite seiner künstlerischen Arbeit zu bestimmen. Die NS-Behörden indes verweigerten die Druckgenehmigung, sodass der Roman 1943 nur in kleiner Auflage in der Schweiz und erst 1946 in Deutschland erscheinen konnte. Zugleich druckten nach Kriegsbeginn die von der NSDAP gelenkten Besatzungszeitungen aber unzählige ältere Texte Hesses ungefragt nach. Die Vielzahl dieser Abdrucke war bis vor kurzem unbekannt, doch dass sie damals wahrgenommen wurden und Hesse kompromittierten, hatte sich bereits 1946 bei der Nobelpreisverleihung gezeigt.

    Die neu konzipierte Ausstellung rekonstruiert nun erstmals die eminent politische Dimension der "Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht" und schließt so mit neuen Erkenntnissen an die Ausstellung der Landesbibliothek Oldenburg über Peter Suhrkamp an.

     

    Die Ausstellung wird kuratiert von Lutz Dittrich (Berlin). Er war viele Jahre lang Projektleiter am Berliner Literaturhaus, realisierte zahlreiche Literaturausstellungen, die im In- und Ausland gezeigt wurden, und arbeitet nunmehr unter anderem als freier Kurator und Produktionsleiter.

     

    Ausstellungseröffnung in der Landesbibliothek Oldenburg ist am Mittwoch, den 5. Februar 2020, um 19.00 Uhr mit einer Einführung von Lutz Dittrich (Berlin).

    Eine Öffentliche Führung mit dem Kurator Lutz Dittrich findet am Donnerstag, den 27. Februar 2020, um 18.00 Uhr statt.

     

    Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen:

    "Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse",

    herausgegeben von Lutz Dittrich, Berlin 2017, ISBN 978-3-926433-57-2.

    Der Eintritt  zu der Ausstellung ist frei.

     

    Öffnungszeiten:

    Montag bis Freitag 10-19 Uhr

    Samstag 9-12 Uhr

     

    Informationen:

    Michaela Klinkow,

    Landesbibliothek Oldenburg,

    Tel. (Telefon) (0441) 505018-80,

    E-Mail: klinkow@lb-oldenburg.de

    Landesbibliothek Oldenburg
    Pferdemarkt 15
    Oldenburg 26121

01.03.2020

  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

     

    Infos: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070

05.03.2020 - 07.03.2020

  • Die im Hesse Museum Gaienhofen entstandene Ausstellung  wird nach einer Zwischenstation in Berlin nun in der Landesbibliothek in Oldenburg gezeigt.

     

    Zum Gegenstand der Ausstellung schreiben die Veranstalter:

    An Hermann Hesses Werk "Das Glasperlenspiel" verzweifeln heute nicht nur viele der zahlreichen Hesse-Leserinnen und -Leser. Auch die Literaturwissenschaft reizt es zu teils völlig widersprüchlichen Interpretationen. Dabei wird ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis des Romans zumeist übersehen: Dass Hesse und sein Verleger Peter Suhrkamp "Das Glasperlenspiel" 1942 ganz bewusst inmitten des "Dritten Reiches" herausbringen wollten – als ein Bekenntnis, das von der Kraft des Gewissens in dürftiger Zeit erzählt. Veranlasst von den zeitgeschichtlichen Zwängen zieht Hesse mit dem "Glasperlenspiel" das humanistische Fazit seiner Werkbiographie und versucht Millimeter für Millimeter die politische Reichweite seiner künstlerischen Arbeit zu bestimmen. Die NS-Behörden indes verweigerten die Druckgenehmigung, sodass der Roman 1943 nur in kleiner Auflage in der Schweiz und erst 1946 in Deutschland erscheinen konnte. Zugleich druckten nach Kriegsbeginn die von der NSDAP gelenkten Besatzungszeitungen aber unzählige ältere Texte Hesses ungefragt nach. Die Vielzahl dieser Abdrucke war bis vor kurzem unbekannt, doch dass sie damals wahrgenommen wurden und Hesse kompromittierten, hatte sich bereits 1946 bei der Nobelpreisverleihung gezeigt.

    Die neu konzipierte Ausstellung rekonstruiert nun erstmals die eminent politische Dimension der "Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht" und schließt so mit neuen Erkenntnissen an die Ausstellung der Landesbibliothek Oldenburg über Peter Suhrkamp an.

     

    Die Ausstellung wird kuratiert von Lutz Dittrich (Berlin). Er war viele Jahre lang Projektleiter am Berliner Literaturhaus, realisierte zahlreiche Literaturausstellungen, die im In- und Ausland gezeigt wurden, und arbeitet nunmehr unter anderem als freier Kurator und Produktionsleiter.

     

    Ausstellungseröffnung in der Landesbibliothek Oldenburg ist am Mittwoch, den 5. Februar 2020, um 19.00 Uhr mit einer Einführung von Lutz Dittrich (Berlin).

    Eine Öffentliche Führung mit dem Kurator Lutz Dittrich findet am Donnerstag, den 27. Februar 2020, um 18.00 Uhr statt.

     

    Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen:

    "Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse",

    herausgegeben von Lutz Dittrich, Berlin 2017, ISBN 978-3-926433-57-2.

     

    Der Eintritt  zu der Ausstellung ist frei.

    Öffnungszeiten:

    Montag bis Freitag 10-19 Uhr

    Samstag 9-12 Uhr

     

    Informationen:

    Michaela Klinkow

    Landesbibliothek Oldenburg,

    Tel. (Telefon) (0441) 505018-80,

    E-Mail: klinkow@lb-oldenburg.de

    Landesbibliothek Oldenburg
    Pferdemarkt 15
    Oldenburg 26121

08.03.2020

  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070

15.03.2020

  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070

15.03.2020 - 07.06.2020

  • Die Ausstellung, welche von der Fondazione Hermann Hesse Montagnola konzipiert und 2019 im Tessin gezeigt wurde, ist nun in erweiterter und angepasster Form in Gaienhofen zu sehen. Sie thematisiert die langjährige Verbindung zweier Männer, die von den frühen beruflichen Kontakten junger Literaten bis zu den späten Begegnungen zwischen einem Nobelpreisträger und einem deutschen Bundespräsidenten reicht. Ausserdem wird der Kunstliebhaber Theodor Heuss vorgestellt sowie eine Auswahl seiner eigenen Zeichnungen gezeigt.

     

    Eröffnung: Sonntag, 15. März 2020, 11.00 Uhr

    Eintritt 6,- €, ermäßigt 5,- €

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstr. 8
    Gaienhofen 78343

19.03.2020

  • Beginn: 20:00 UhrHarry Haller ist innerlich zerrissen: Er bewundert die Heroen der bürgerlichen Kultur, schätzt die saubere Gemütlichkeit, die ihm die Mansarde seines biederen Vermieters bietet, hat aber für die Pflichten und Institutionen der bürgerlichen Gesellschaft nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen Leben. Doch auch nach dessen Lektüre wird Harry von Selbstzweifeln geplagt. Er flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, wo er von Hermine aufgelesen wird. Die androgyne Verführerin eröffnet ihm eine dionysische Erfahrungswelt. Er wird eingeladen in das magische Theater, wo er vorübergehend seine Persönlichkeit vergisst und seine Seele in eine surreale Bilderwelt zerfällt.

     

    Hermann Hesse hatte in seinem Leben immer wieder Krisen zu bewältigen. So suchte er nach alternativen Lebensformen, erkundete sein Seelenleben und unternahm eine religiös inspirierte Reise nach Indien. Der Steppenwolf ist neues Sternchenthema in Baden-Württemberg und wird ab 2019 im Abitur geprüft.

     

    Beginn: 20:00 Uhr

    Konzerthaus Heidenheim

20.03.2020

  • Harry Haller ist innerlich zerrissen: Er bewundert die Heroen der bürgerlichen Kultur, schätzt die saubere Gemütlichkeit, die ihm die Mansarde seines biederen Vermieters bietet, hat aber für die Pflichten und Institutionen der bürgerlichen Gesellschaft nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen Leben. Doch auch nach dessen Lektüre wird Harry von Selbstzweifeln geplagt. Er flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, wo er von Hermine aufgelesen wird. Die androgyne Verführerin eröffnet ihm eine dionysische Erfahrungswelt. Er wird eingeladen in das magische Theater, wo er vorübergehend seine Persönlichkeit vergisst und seine Seele in eine surreale Bilderwelt zerfällt.

     

    Hermann Hesse hatte in seinem Leben immer wieder Krisen zu bewältigen. So suchte er nach alternativen Lebensformen, erkundete sein Seelenleben und unternahm eine religiös inspirierte Reise nach Indien. Der Steppenwolf ist neues Sternchenthema in Baden-Württemberg und wird ab 2019 im Abitur geprüft.

     

    Beginn: 19:30 Uhr

    Liederhalle Ehingen/Donau

22.03.2020

  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070

25.03.2020 - 30.09.2020

  • 1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman „Das Glasperlenspiel“ in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde er auch einem größeren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich hätte „Das Glasperlenspiel“ schon 1942 in Berlin erscheinen sollen, doch die NS-Behörden verweigerten die Druckgenehmigung. Seinem Sohn Heiner teilte Hesse 1942 resigniert mit, „dass das Buch nun also die Leser, für die es bestimmt war, nicht erreicht“.

     

    Die Ausstellung versucht erstmals, die politische Dimension der „Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht“ aufzuzeigen, vor dem Hintergrund der Zwänge, denen sich Hesse seit 1933 ausgesetzt sah. Neben literarischen und zeithistorischen Dokumenten präsentiert die Schau auch einige Film- und Tondokumente, die Zeitgeschichte und den musikalischen Horizont des „Glasperlenspiels“ vergegenwärtigen und so einen Zugang zu diesem rätselhaften Roman erschließen. Darüber hinaus spielt Hesses Verhältnis zu Thomas Mann und dessen Roman „Dr. Faustus“ eine Rolle.

     

    Nach Stationen in Berlin, im Gaienhofener Hesse-Museum und in Bremen ist die Ausstellung bis 30.9. im Literaturhaus Oberpfalz zu sehen – ergänzt durch Hesse-Briefe aus eigenen Beständen.

     

    Ausstellungseröffnung mit Kurator Lutz Dittrich: Mittwoch, 25.03.2020 um 19:30 Uhr

    http://www.literaturarchiv.de

    Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg
    Rosenberger Straße 9
    Sulzbach-Rosenberg 92237
  •  1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman „Das Glasperlenspiel“ in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde er auch einem größeren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich hätte „Das Glasperlenspiel“ schon 1942 in Berlin erscheinen sollen, doch die NS-Behörden verweigerten die Druckgenehmigung. Seinem Sohn Heiner teilte Hesse 1942 resigniert mit, „dass das Buch nun also die Leser, für die es bestimmt war, nicht erreicht“.

     

    Die Ausstellung versucht erstmals, die politische Dimension der „Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht“ aufzuzeigen, vor dem Hintergrund der Zwänge, denen sich Hesse seit 1933 ausgesetzt sah. Neben literarischen und zeithistorischen Dokumenten präsentiert die Schau auch einige Film- und Tondokumente, die Zeitgeschichte und den musikalischen Horizont des „Glasperlenspiels“ vergegenwärtigen und so einen Zugang zu diesem rätselhaften Roman erschließen. Darüber hinaus spielt Hesses Verhältnis zu Thomas Mann und dessen Roman „Dr. Faustus“ eine Rolle.

     

    Nach Stationen in Berlin, im Gaienhofener Hesse-Museum und in Bremen ist die Ausstellung bis 30.9. im Literaturhaus Oberpfalz zu sehen – ergänzt durch Hesse-Briefe aus eigenen Beständen.

     

    Ausstellungseröffnung mit Kurator Lutz Dittrich: Mittwoch, 25.03.2020 um 19:30 Uhr

    http://www.literaturarchiv.de

    Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg
    Rosenberger Straße 9
    Sulzbach-Rosenberg 92237

29.03.2020

  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070