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Calendar

Sábado, 13. Mayo 2017

26.03.2017 - 01.10.2017

  • Die Ausstellung zeigt Aquarelle der italienischen Künstlerin Dominique Fidanza unter ihrem Pseudonym Sighanda. Sie stehen im Dialog mit Hermann Hesses Texten und seinen Bildern aus dem Tessin, das er ab 1919 zu seiner Wahlheimat machte.

     

    Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“, die Hermann Hesse 1919 in Montagnola schrieb, ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Hier nutzt der Maler Klingsor fast gierig die Zeit des Sommers, die ihm noch verbleibt. Der Protagonist verbringt seine Tage und Nächte im Wechselspiel zwischen künstlerischer Inspiration und hedonischer Lebensfreude. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

     

    Sighandas Aquarelle sind eine Art Reisetagebuch. Sie nehmen Hesses Impressionen auf und stellen eine Verbindung zwischen seinen literarischen Beschreibungen und den von der Künstlerin nochmals bereisten Schauplätzen Klingsors her.

     

    Ausstellung in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola

    Hermann Hesse-Museum Calw
    Marktplatz 30
    Calw 75365

09.04.2017 - 02.07.2017

  • Im Kunsthaus Apolda Avantgarde wird am Samstag, den 8. April, um 15 Uhr eine Hermann-Hesse-Ausstellung zum Thema "... aber das Malen ist wunderschön!" eröffnet. Die Bilderausstellung wird von 9. April bis 2. Juli 2017 jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen sein. Sie wurde von Günther Troll und Nadine Steinacker konzipiert und wird vom Kunstverein Apolda Avantgarde e.V. in Verbindung mit dem Kreis Weimarer Land und der Kreistadt Apolda veranstaltet. Die Schirmherrschaft hat Christine Schraner Burgener übernommen, die Schweizerische Botschafterin in Deutschland.

     

    Weitere Informationen:

    Kunsthaus Apolda Avantgarde

    Bahnhofstraße 42

    99510 Apolda

    Tel. 03644-515364

     

    www.kunsthausapolda.de

    info@kunsthausapolda.de

    Kunsthaus Apolda Avantgarde
    Bahnhofstraße 42
    Apolda 99510

16.04.2017 - 01.02.2018

  • Der Dichter und Schriftsteller Hermann Hesse war ein grosser Liebhaber der klassischen Musik, die er als lebensbereichernde, ja notwendige Kunst betrachtete und als geliebte Ergänzung zur Welt des Wortes. Zu seinem Freundeskreis gehörten die drei Komponisten und Dirigenten Volkmar Andreae (1879-1962), von 1906 bis 1949 Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters in Zürich, Fritz Brun (1878-1959), von 1909 bis 1943 Chefdirigent des Berner Sinfonieorchesters, und Othmar Schoeck (1886-1957), einer der bekanntesten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die lebenslangen Freundschaften zwischen Hermann Hesse und diesen drei Musikern, die getragen wurden von persönlichen Begegnungen bei Konzerten, von gegenseitigen Besuchen, von ihrer Korrespondenz und gemeinsamen Reisen nach Italien sowie von der grossen gegenseitigen Wertschätzung, die sie – allesamt Künstler – für die Werke der jeweils anderen hegten. Die Ausstellung zeigt persönliche Dokumente dieser vier Künstler: Briefe, Fotografien, vertonte Gedichte Hermann Hesses, veröffentlichte Erinnerungen, gegenseitige Widmungen sowie Konzertplakate und Bildzeugnisse, die die Welt der klassischen Musik in Bern und Zürich der 1910er bis 1930er Jahre dokumentieren.

     

    Konzeption: Dr. Eva Zimmermann

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

13.05.2017

  • Erster Preisträger ist der bekannte Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert, die von der Familie von Hermann Hesses Enkelin Sibylle Hesse-Siegenthaler gestiftet werden.

     

    Es ist bereits der dritte Hermann-Hesse-Preis in der deutschen Literaturlandschaft, aber der erste, der sich unmittelbar mit Hermann Hesses Leben und Werk verbindet. Der seit über 50 Jahren vergebene Karlsruher Hermann-Hesse-Preis bedient sich lediglich des renommierten Namens des aus der Region stammenden Literaturnobelpreisträgers, und der seit 1990 zweijährlich verliehene Preis der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung ist ein Förderpreis für kreative Literaturzeitschriften und verdiente literarische Übersetzer.

     

    Der neue Hesse-Preis der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft setzt dagegen voraus, dass der Preisträger sich wissenschaftlich oder publizistisch direkt um das Werk Hermann Hesses verdient gemacht hat, oder schriftstellerisch in verwandter Art zu Hermann Hesses Werk tätig ist, oder sich im Geiste Hermann Hesses auf nationaler oder internationaler Ebene für den interkulturellen und interreligiösen Dialog einsetzt.

     

    Diese Voraussetzungen sah die aus den Hesse-Kennern Prof. Karl-Josef Kuschel, Prof. Dr. Henriette Herwig, Dr. Volker Michels, Michael Limberg und Herbert Schnierle-Lutz gebildete Jury bei Adolf Muschg in besonderem Maße gegeben. Er interessiert sich seit vielen Jahren für Hermann Hesse, war unter anderem beim Internationalen Hermann-Hesse-Kolloquium in Calw sowie den Silser Hesse-Tagen mehrfach Referent und legte 2016 einen Band „Glasperlenspiel und Lebenskunst. Fünf Reden über Hermann Hesse“ in der Edition Isele vor. Darüber hinaus enthält sein literarisches Werk (siehe www.adolfmuschg.com) bedeutende Impulse zum Interkulturellen Dialog, besonders mit Japan.

     

    Adolf Muschg wird den Preis annehmen und dazu von seinem Wohnort Männedorf am Zürcher See zur Verleihung nach Calw kommen am 13. Mai, der zugleich sein 83. Geburtstag sein wird. Die Laudatio wird um 16:30 Uhr in der Aula der Stadt Calw sein Biograf Christoph Gellner halten, der zugleich ebenfalls ein ausgezeichneter Hesse-Kenner ist.

     

    Die öffentliche Preisverleihung wird eingebettet sein in die Jahresversammlung der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft, die mitgliedermäßig im Aufschwung ist und sich in diesem Kontext weitere Mitglieder wünscht (Informationen hierzu finden sich unter www.hessegesellschaft.de).

     

    Ein weiterer attraktiver Programmpunkt am 13. Mai, der eine Reise in die Hermann-Hesse-Stadt Calw zusätzlich lohnend machen wird, ist ein Abendvortrag um 20:30 Uhr in der Calwer Aula, bei dem die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff über Hermann Hesse sprechen wird.

    Aula
    Am Schießberg
    Calw 75365
  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • In diesem Programm lebt der junge Hermann Hesse in seiner schmachtenden Verliebtheit (Schumann „Ich sende einen Gruß wie Duft der Rosen“), in der frühen Erfahrung der eigenen Gebrochenheit (Hesse „wer Lieder singen will, darf keine Risse haben“), in der aufbrechenden Leidenschaft (Hesse „Erhitzt vom Wein mein Brausemut nach aller ungenoss`nen Lust begehrt“), und im trotzigen Aufbegehren (Schubert „Im Winde, im Sturme befahr ich den Fluss“). Dazu kommt eine Prise Mozart, den Hesse zutiefst verehrte (Cherubino „Voi que sapete“) und eine Erinnerung an J.S. Bachs Matthäuspassion, die Hesse in ihrer vollendeten Aussagekraft sein ganzes Leben hindurch begleitet hat (Arie „Buß und Reu“).

     

    Beginn: 17:00 Uhr

    www.kahngesaenge.de

    Hölderlinturm - Anlegestelle
    Bursagasse 6
    Tübingen 72070