• Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • 简体中文
  • 日本語
  • 한국어
  • Русский

Calendar

Semana de 3. Julio 2017

26.03.2017 - 31.10.2017

  • Die Ausstellung zeigt Aquarelle der italienischen Künstlerin Dominique Fidanza unter ihrem Pseudonym Sighanda. Sie stehen im Dialog mit Hermann Hesses Texten und seinen Bildern aus dem Tessin, das er ab 1919 zu seiner Wahlheimat machte.

     

    Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“, die Hermann Hesse 1919 in Montagnola schrieb, ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Hier nutzt der Maler Klingsor fast gierig die Zeit des Sommers, die ihm noch verbleibt. Der Protagonist verbringt seine Tage und Nächte im Wechselspiel zwischen künstlerischer Inspiration und hedonischer Lebensfreude. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

     

    Sighandas Aquarelle sind eine Art Reisetagebuch. Sie nehmen Hesses Impressionen auf und stellen eine Verbindung zwischen seinen literarischen Beschreibungen und den von der Künstlerin nochmals bereisten Schauplätzen Klingsors her.

     

    Ausstellung in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola

    Hermann Hesse-Museum Calw
    Marktplatz 30
    Calw 75365

16.04.2017 - 01.02.2018

  • Der Dichter und Schriftsteller Hermann Hesse war ein grosser Liebhaber der klassischen Musik, die er als lebensbereichernde, ja notwendige Kunst betrachtete und als geliebte Ergänzung zur Welt des Wortes. Zu seinem Freundeskreis gehörten die drei Komponisten und Dirigenten Volkmar Andreae (1879-1962), von 1906 bis 1949 Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters in Zürich, Fritz Brun (1878-1959), von 1909 bis 1943 Chefdirigent des Berner Sinfonieorchesters, und Othmar Schoeck (1886-1957), einer der bekanntesten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die lebenslangen Freundschaften zwischen Hermann Hesse und diesen drei Musikern, die getragen wurden von persönlichen Begegnungen bei Konzerten, von gegenseitigen Besuchen, von ihrer Korrespondenz und gemeinsamen Reisen nach Italien sowie von der grossen gegenseitigen Wertschätzung, die sie – allesamt Künstler – für die Werke der jeweils anderen hegten. Die Ausstellung zeigt persönliche Dokumente dieser vier Künstler: Briefe, Fotografien, vertonte Gedichte Hermann Hesses, veröffentlichte Erinnerungen, gegenseitige Widmungen sowie Konzertplakate und Bildzeugnisse, die die Welt der klassischen Musik in Bern und Zürich der 1910er bis 1930er Jahre dokumentieren.

     

    Konzeption: Dr. Eva Zimmermann

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

28.05.2017 - 03.09.2017

  • „Klingsors letzter Sommer“, die Geschichte eines sich in Rausch und fernöstlicher Gedankenwelt vollendenden Künstlers ist nahezu 100 Jahre alt und trotz dieser Zeitdistanz immer noch so lebendig, packend, widersprüchlich wie im Jahr ihres Entstehens.

     

    1919 ist Europa stigmatisiert von einem entsetzlichen Krieg, vom Zusammenbruch der alten Werte und Ordnungen. Für Hermann Hesse bedeutet dieses Jahr zugleich die Loslösung vom bürgerlichen Ehe- und Familienleben und den Umzug ins Tessin. Entgegen allen Klagen über die Einsamkeit und die ihn bedrückenden familiären Verhältnisse knüpft er rasch neue Kontakte und gewinnt Freunde. Sie bilden zusammen mit der Tessiner Landschaft die Folie zu seiner Novelle „Klingsors letzter Sommer“. Das Bekenntnis des Schriftstellers zum Wagnis eines radikalen Neubeginns einhergehend mit einem ekstatischen Lebensgefühl im Sommer 1919 führen zu einer expressiven Dichtung, die den Doppelklang des Ausdrucks bewirkt. Im Farbenrausch der Malerei und in einer neuen Kraft der Sprache zeigt sich für Hesse ein Akt der Befreiung. Er schreibt am 30.12.1919 an seine Gönnerin Mathilde Schwarzenbach: „Ich habe im Sinn, nochmals ganz von Neuem den Kampf mit der Form aufzunehmen, um für die neuen Inhalte, die ich zu sagen habe, den Ausdruck zu finden.“

     

    Die in ihrer Expressivität einmalige Erzählung veranlasste Heiner Hesse 1977, anlässlich des 100. Geburtstages seines Vaters, zu einer Sonderausgabe vom „Klingsor“ mit Aquarellen Hermann Hesses. Im Jahr 2000 erschien eine weitere bibliophile Ausgabe mit Illustrationen von Gunter Böhmer, der bereits 1940 am Schauplatz der Handlung zu Hesses Novelle malte und zeichnete. In der Ausstellung geht es zum einen um die Entstehung dieser beiden Buchausgaben, zum anderen um die Darstellung der Personen im „Klingsor“ und ihren leibhaftigen Entsprechungen im Freundeskreis Hermann Hesses. Aquarelle von Hermann Hesse und seinen Malerfreunden sowie Korrespondenzen, Fotografien und Schriften aus diesem Personenkreis verdeutlichen, wie eng hier Inhalt mit sprachlicher und bildnerischer Ausdruckskraft korrespondieren.

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

24.06.2017 - 16.07.2017

  • Die Galerie "Die Schwarze Treppe" in Haigerloch zeigt aus Anlass von Hermann Hesses 140. Geburtstag und 55. Todestag in diesem Jahr sowie ihrem eigenen 45-jährigen Bestehen eine kleine Hesse-Sonderausstellung mit Aquarellen und Dokumenten aus einer Privatsammlung. Diese ist vom 25. Juni bis 16. Juli dienstags bis sonntags zwischen 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

     

    Bei der Ausstellungseröffnung am 24. Juni um 17 Uhr wird zur Einführung Dr. Lutz Hanssum sprechen, ein in Leningen (bei Kirchheim/Teck) lebender Großneffe Hermann Hesses. Die musikalische Umrahmung übernehmen Martina Hanssum (Gesang) und Matthias Schon (E-Piano).

     

    Parallel zeigt die Galerie eine Ausstellung von 90 von Künstlern der näheren und weiteren Umgebung aus den verschiedensten Materialien und mit vielfältigen Techniken gestalteten Lesezeichen.

     

    E-Mail: galerie@die-schwarze-treppe.de 

    Galerie "Die Schwarze Treppe"
    Hohenbergstr. 8
    Haigerloch 72401
    Phone: (07485) 1012

06.07.2017

  • Nach einer Einführung in die Gaienhofener Jahre von Hermann Hesse (1904 - 1912) begeben sich die Teilnehmer auf des Dichters Spuren in die von ihm so geliebte und inspirierende Natur. Die 1,5 bis 2,5 stündige Wanderung führt bei guter Witterung zu landschaftlich reizvollen Orten, die Hermann Hesse oft besucht hat. Unterwegs finden Lesungen von Texten und Gedichten statt. Je nach Dauer der Wanderung haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Besuch des Hesse Museum Gaienhofen oder zu einer Erfrischung in der Caféteria.

     

    Beginn: 14:15 Uhr

    Kosten: 8,00 €, 7,00 € mit Gästekarte

     

    Nur bei guter Witterung, Anmeldung erforderlich, 10-25 Teilnehmer

     

    http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

07.07.2017

  • Zum Abschluss der Schauspielsaison bringen das „Theater und Orchester“ Hermann Hesses Steppenwolf in der Fassung von Joachim Lux auf die Bühne. Beginn ist um 19.30 Uhr.  

     

    Zum Inhalt

    Harry Haller ist der Steppenwolf: zerrissen zwischen seiner bürgerlichen und angepassten Seite und der animalischen, unangepassten, kultur- und sozialkritischen Seite, die ihn zum einsamen Wolf macht. Die zwei Seelen in seiner Brust sind für ihn nicht zwei Ausprägungen eines Charakters, sondern zerreißen seine Persönlichkeit tief im Inneren. In einer Stadt, wo er niemanden kennt, will er sich für einige Monate zurückziehen. Der Aufenthalt wird zu einer inneren Suche, zu einem Trip, zu einem verzweifelten Versuch, die sich abstoßenden Seiten aneinanderzukitten.

     

    Von Selbstmordgedanken getrieben, trifft er in einem Tanzlokal auf die junge Prostituierte Hermine, die eine merkwürdige Erinnerung an seinen Jugendfreund Herrmann auslöst. Immer weiter ziehen ihn die Gestalten der Nachtwelt an und eines Abends steckt ihm ein Unbekannter einen Zettel zu: „Heut nacht von vier Uhr an magisches Theater – nur für Verrückte – Eintritt kostet den Verstand. Nicht für jedermann. Hermine ist in der Hölle.“

     

    Mit dem inzwischen 90-jährigen Steppenwolf gibt die Regisseurin Bernadette Sonnenbichler ihr Heidelberg-Debüt. Sie inszeniert außerdem am Schauspiel Frankfurt, am Staatstheater Nürnberg und als Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus.

     

    Direkt zum Ticketverkauf geht es: hier

    Infos zum Theater in Heidelberg gibt es: hier

     

    Regie: Bernadette Sonnenbichler

    Bühne: David Hohmann

    Kostüme: Tanja Kramberger

    Musik: Enik

    Video: Hannah Dörr

    Dramaturgie: Sonja Winkel

    Mit: Sheila Eckhardt, Katharina Quast, Raphael Gehrmann, Fabian Oehl, Marco Albrecht

    Theater und Orchester Heidelberg
    Theaterstraße 10
    Heidelberg 69117
  • „Gelegenheit macht Liebe“ heißt es im Volksmund. Und eine altbewährte Gelegenheit dafür sind Urlaubs- und Kurreisen. Die Literatur verdankt diesem Stoff zahlreiche

    schöne Erzählungen und Novellen. Auch Hermann Hesse hat hier einige amüsante Akzente hinzugefügt und lässt dabei Gerbersauer Bürger z. B. bis ins mondäne

    Kurbad Rapallo an der ligurischen Küste reisen ...

     

    Lesung: Luise Wunderlich und Rudolf Guckelsberger

    Musik: Andreas Hiller (10-saitige Gitarre) und Johannes Hustedt (Querflöte)

     

    Beginn: 19.30 Uhr

    Residenzsaal des Hotel Therme Teinach
    Otto-Neidhart-Allee 5
    Bad Teinach

08.07.2017

  • Es gibt nur ein einziges Haus, welches Hermann Hesse je selbst baute. Es wurde 1907 in Gaienhofen fertig gestellt und war bis 1912 der Wohnsitz der Familie. Dank privater Initiative und nach wechselvoller Geschichte konnte das Haus im Jahre 2004 endlich vor dem Verfall gerettet werden.

     

    Die stattliche Villa im Stil der Lebensreform im Hermann-Hesse-Weg 2 zeugt nach umfangreicher Sanierung innen wie außen vom Geist der damaligen Zeit, und von der für damalige Gaienhofener Verhältnisse außergewöhnlichen Wohnqualität. Auch Hesses Kachelofen im Studierzimmer, den er ausführlich in seinen Texten beschrieb, ist zusammen mit vielen anderen Details erhalten und sorgt für die besondere Atmosphäre des Hauses. Die Eigentümer ermöglichen nur im Rahmen dieser Führung einen Blick in die Räume und in die Privatwelt der Familie Hesse: Dabei steht nicht Hesse als Literat im Vordergrund, sondern die Lebens- und Wohnsituation.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • 1907 zog die Familie Hesse in Gaienhofen in das eigene Haus ein, nachdem sie zuvor einige Jahre in einem Bauernhaus zur Miete gewohnt hatte.

     

    In der Zeit bis 1912 legte Hermann Hesse auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie zahlreiche Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich.

     

    Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet die Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzige Eigentümerin.

     

    Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der wiederhergestellte Südgarten, der auch auf historischen Grundlagen basiert: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren. Das, was damals bewährt war, ist es oft auch heute noch.

     

    Beginn: 12:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343

09.07.2017

  • Die 35-jährige Mia heiratet den 26-jährigen Hermann Hesse und zieht mit ihm nach Gaienhofen, einen Ort, den sie selbst ausgewählt hat. Das bisher gewohnte städtische Umfeld ihrer Heimatstadt Basel tauscht sie ein gegen ein zurückgezogenes Leben auf dem Lande an der Seite Hermanns als Ehefrau und Mutter der drei Kinder. Wie geht sie mit diesen Umbrüchen um, was bewegt sie, wie verlief ihr Alltag, mit welchen Schwierigkeiten hatte sie zu kämpfen? Sehnsüchte, Freuden und Enttäuschungen werden im Rahmen einer Begehung ihres Zimmers und weiterer von ihr genutzter Räume als Erkenntnisse aus ihren Briefen an Hermann aus jener Zeit deutlich: Ein Frauenleben um 1900 im Schatten des begabten Mannes. Eine Führung von Frauen nicht nur für Frauen.

     

    Beginn: 10:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Unter dem Titel „Hermann Hesse kennenlernen“ findet in Montagnola die Sonntagslesung statt:

     

    “Liebe und Erinnerung“, Auszüge aus "Gedichte und eine Erzählung"

    Morgan Powell und Manuela Cattaneo

     

    “L’amore ricordato” Brani da "Poesie ed un racconto"

    Manuela Cattaneo e Morgan Powell

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    In deutscher und italienischer Sprache; Eintritt Fr. 8.50/Fr. 7.–

     

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926
  • Im Zusammenhang mit der Zeit Hesses in Gaienhofen stoßen wir immer wieder auf die Epoche der Lebensreform. Was war das für eine Bewegung, welche Umbrüche fanden statt? Diese Zeit, die noch bis heute Auswirkungen zeitigt, beeinflusste alle Lebensbereiche: Veränderung in Architektur, Kunst, Ernährung, Gartenwirtschaft und Erziehung lassen sich am Leben von Hermann und Mia Hesse in ihrem Gaienhofener Haus nachvollziehen.

     

    Lernen Sie am Beispiel des Hesse-Hauses die architektonische Formen- und Farbsprache kennen, erfahren Sie etwas über die reformgeprägte Haushaltsführung der Familie, über Reformansätze im Garten, in der Kleidung, lassen Sie sich Gegenstände in der Formensprache jener Zeit in Hesses Haus zeigen: So gelingt es eher zu verstehen, was die junge Familie Hesse reizte, ein Leben in dieser damals abgelegenen Gegend am See zu führen.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343