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Calendar

03.12.2017 - 06.05.2018

  • Das Hesse Museum Gaienhofen zeigt von 3. Dezember 2017 bis zum 6. Mai 2018 eine Ausstellung "Der Künstler Ernst Würtenberger (1868-1934) und die literarische Szene". Zu dieser literarischen Szene am Bodensee und zu Würtenbergers Bekanntenkreis gehörte auch Hermann Hesse, den er 1905 malerisch porträtierte (siehe Bild).

     

    Die Ausstellungsmacher schreiben zu Ernst Würtenberger: Er wurde 1868 in Steißlingen geboren, wuchs im schweizerischen Emmishofen (heute ein Teil von Kreuzlingen) auf. Sein Studium absolvierte er an den Kunstakademien in München und Karlsruhe sowie Ende 1895 für einige Wochen im Atelier des (auch von Hermann Hesse sehr geschätzten) Malers Arnold Böcklin in Florenz.

     

    Ab 1898 arbeitete er als freischaffender Künstler, erhielt erste Proträtaufträge aus Konstanz und zog 1902 nach Zürich, wo er sich einen hervorragenden Ruf als Porträtmaler erwarb. Von 1914 bis 1921 war er außerdem Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Zürich, bis er 1921 als Professor für Holzschnitt, Illustration und Komposition an die Landeskunstschule nach Karlsruhe berufen wurde. Dort lehrte er bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1934.

     

    Schon früh hatte Würtenberger vielfältige Beziehungen zur literarischen Szene am Bodensee und in der Schweiz geknüpft. Er verkehrte mit den Dichtern Emanuel von Bodmann, Heinrich Ernst Kromer und Emil Strauß. Er verfasste Aufsätze für Wilhelm Schäfers Kulturzeitschrift Die Rheinlande, schuf grafische Beiträge u.a. für Das Bodenseebuch und trat als Autor von Büchern über Arnold Böcklin, Jean-Auguste-Dominique Ingres und Hans Thoma hervor.

     

    Zahlreiche Kontakte pflegte er mit dem Schweizer Autor und Literaturkritiker Josef Viktor Widmann und dessen Sohn, dem Maler und Schriftsteller Fritz Widmann. Über den Hottinger Lesezirkel lernte Würtenberger die Schriftsteller Hermann Hesse, Ernst Zahn, Jakob Bossart und Jakob Christoph Heer kennen.

     

    Die Ausstellung im Hesse Museum Gaienhofen beleuchtet anhand von Briefen, Publikationen, Widmungen und Grafik dieses facettenreich Bild des literarisch interessierten Künstlers Ernst Würtenberger. Dabei werden ausgewählte Porträtzeichnungen von Persönlichkeiten und Freunden aus der literarischen Szene zu Mitteilungen aus einer ganz persönlichen Sphäre.

     

    Gleichzeitig wird Würtenberger als Illustrator vorgestellt. Nach der Jahrhundertwende belebte er den traditionellen wie modernen Holzschnitt, ein Medium, das er sowohl für historische Porträts, als auch für die Illustration literarischer Themen, beispielsweise der Novellen Gottfried Kellers, einsetzte.

     

    Parallel zur Ausstellung im Hesse Museum zeigt die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz von 2. Dezember 2017 bis 1. April 2018 den Maler Ernst Würtenberger mit Fokus auf seinen Zürcher Jahren und seine Bedeutung für die Schweizer Kunst- und Kulturszene jener Zeit. Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog im Nimbus-Verlag (24,80 Euro an der Museumskasse).

     

    Öffnungszeiten der Aussstellung im Hesse-Museum Gaienhofen:

     

    Ab 3. Dezember ist sie freitags und samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen, ab 13. März 2018 dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. (Am 24., 25, 31. 12. sowie am 1.1. geschlossen).

     

    Zur Ausstellung gibt es auch ein Begleitprogramm.

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343

31.03.2018 - 15.01.2019

  • Unter dem Titel «Von Unterm Rad bis Zen – Hermann Hesse und Japan»

    eröffnet am Ostersamstag, den 31. März um 18.30 Uhr eine Ausstellung, die bis Mitte Januar 2019 zu sehen sein wird.

    In Hermann Hesses jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit fernöstlichen Kulturen stand Japan lange Zeit im Schatten von Indien und China, auch wenn sich wie ein dünner Faden immer wieder Japanisches durch sein Leben und Werk zieht. Dies begann 1909 mit ersten Rezensionen von Büchern über japanische Themen; dazu kamen persönliche Eindrucke von Japanern, die ihm 1911 auf seiner Reise durch Indonesien begegneten. In diese Zeit fiel auch seine erste Bekanntschaft mit traditioneller japanischer Lyrik, deren artifizielle Einfachheit und Kurze ihn bezauberten und bis an sein Lebensende faszinierten.Schon ab 1909 erschienen erste Übersetzungen seiner Bücher. Ende der 1930er-Jahre war Hermann Hesse in Japan bereits sehr populär und es wurde eine erste 18-bändige Gesamtausgabe seiner Werke veröffentlicht. Besonders beliebt war sein Frühwerk, das das Glück und Leid der Jugend, Fernweh und Liebessehnsucht, Idylle und Naturbetrachtungen thematisiert.Einen neuen nachhaltigen Impuls empfing Hermann Hesse ab den 1940er-Jahren durch den japanischen Zen-Buddhismus, der aus China übernommen in Japan eine eigene starke Ausprägung erfuhr. Der Hesse-Boom der 1960er-Jahre in den USA beeinflusste auch die japanischen Leser und Hermann Hesses Werkeerreichten Auflagen in Millionenhöhe. Japan wurde neben den USA das fremdsprachige Land mit den bisheute höchsten Verkaufszahlen. Nun rückte auch das ‚westliche‘ Thema der Suche nach der Individualität des Einzelnen in den Blickpunkt der Jugendlichen, die Erzählungen Hermann Hesses oft bereits in der Schule kennen lernten. Unter anderem fanden sich in der Aufbruchszeit der frühen 1970er-Jahre junge Manga-Künstlerinnen zusammen, die aus seinen Büchern ein Recht auf Selbstverwirklichung herauslasen. Sie legten Wert auf eine neue anspruchsvollere literarische Gestaltung ihrer Arbeiten, und revolutionierten auf diese Weise ein ganzes Manga-Genre, den Shōjo-Manga oder Mädchen-Manga.Zu einer späten Entdeckung wurden für das japanische Publikum die Aquarelle Hermann Hesses, die auf Wanderausstellungen in Japan zu sehen waren. Ihre reduzierte Heiterkeit und Leichtigkeit stiess beim japanischen Publikum auf grosse Empfänglichkeit. Auch Hesses Betrachtungen über das Alter erreichen inJapan und seiner überalternden Gesellschaft bis heute eine breite Leserschaft, thematisieren sie doch den Wert und die Erfüllung, die auch die letzte Lebensphase des Menschen besitzt.Alle diese Aspekte behandelt die Ausstellung. Neben Briefen, Fotos und Büchern enthält  sie auch japanische Gegenstände aus dem persönlichen Besitz Hermann Hesses sowie Auszüge aus japanischen Manga, diediese bisher im Westen eher unbekannte Form der japanischen Hesse-Rezeption vorstellen.

    Im Geleitwort zur japanischen Übersetzung seiner Gesammelten Schriften schrieb Hermann Hesse im Mai 1955:„Ich habe namentlich die fernöstliche Form des Buddhismus, das Zen, […] ein wenigkennengelernt, habe mit immer neuer Freude und Bewunderung die Kunst derMaler und Holzschneider, die wunderbare Anschaulichkeit und Keuschheit derjapanischen Lyrik geliebt.So sind mir, neben unsrer abendländischen Tradition, Indien, China und Japan zuLehrern und zu Lebensquellen geworden, und es war mir eine Freude zu sehen, wiedort drüben in Ihrem fernen Inselreich allmählich ein Echo mir entgegen tönte, wiemeine Liebe dort Erwiderung fand.“

     

    Fondazione Hermann HesseTorre Camuzzi, 6926 Montagnola

     

    Mit Unterstützung von:Comune di Collina d’OroDECS-Cantone TicinoFondazione Ing. Pasquale LucchiniHermann Hesse-Stiftung BernFondazione Araldi Guinetti

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

01.04.2018 - 13.01.2019

  • In Hesses jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit fernöstlichen Kulturen stand Japan lange Zeit im Schatten von Indien und China, auch wenn sich wie ein dünner Faden immer wieder Japanisches durch sein Leben und Werk zieht. Doch erst als er im Alter den japanischen Zen-Buddhismus näher kennenlernt, vertieft er sich in dessen geistige Welt, die seine Bewunderung erweckt und ihn auch persönlich beeinflusst. In Japan wiederum erscheinen im frühen 20. Jahrhundert die ersten Übersetzungen seiner Werke, deren Auflage im Laufe der Jahrzehnte auf Millionenhöhe steigt. Japan wird neben den USA das fremdsprachige Land, in dem die Bücher Hesses bis heute die mit Abstand höchsten Verkaufszahlen erzielen. Es sind die Schilderungen der Nöte Jugendlicher, Naturbetrachtungen und Ansichten über das Alter, die bei japanischen Lesern besonderen Anklang finden. Im Unterricht der japanischen Mittelschulen werden immer neue Generationen mit Hermann Hesse bekannt, sodass auch in jüngeren Medien, wie dem Manga, sein Einfluss zu finden ist.

     

    Konzeption: Eva Zimmermann.

    Wissenschaftliche Assistenz: Ulrike Schlack.

    Vernissage: Ostersamstag, 31. März 2018 um 18.30 Uhr.

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

05.05.2018

  • Es gibt nur ein einziges Haus, welches Hermann Hesse je selbst baute. Es wurde 1907 in Gaienhofen fertig gestellt und war bis 1912 der Wohnsitz der Familie. Dank privater Initiative und nach wechselvoller Geschichte konnte das Haus im Jahre 2004 endlich vor dem Verfall gerettet werden.

     

    Die stattliche Villa im Stil der Lebensreform im Hermann-Hesse-Weg 2 zeugt nach umfangreicher Sanierung innen wie außen vom Geist der damaligen Zeit, und von der für damalige Gaienhofener Verhältnisse außergewöhnlichen Wohnqualität. Auch Hesses Kachelofen im Studierzimmer, den er ausführlich in seinen Texten beschrieb, ist zusammen mit vielen anderen Details erhalten und sorgt für die besondere Atmosphäre des Hauses. Die Eigentümer ermöglichen nur im Rahmen dieser Führung einen Blick in die Räume und in die Privatwelt der Familie Hesse: Dabei steht nicht Hesse als Literat im Vordergrund, sondern die Lebens- und Wohnsituation.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    www.hesse-museum-gaienhofen.de

     

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • 1907 zog die Familie Hesse in Gaienhofen in das eigene Haus ein, nachdem sie zuvor einige Jahre in einem Bauernhaus zur Miete gewohnt hatte.

     

    In der Zeit bis 1912 legte Hermann Hesse auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie zahlreiche Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich.

     

    Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet die Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzige Eigentümerin.

     

    Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der wiederhergestellte Südgarten, der auch auf historischen Grundlagen basiert: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren. Das, was damals bewährt war, ist es oft auch heute noch.

     

    Beginn: 12:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

     

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343

06.05.2018

  • Unter dem Titel „Hermann Hesse kennenlernen“ findet in Montagnola die Sonntagslesung statt.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    In deutscher und italienischer Sprache

    Eintritt Fr. 8.50/Fr. 7.–

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926
  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum. Keine Anmeldung erforderlich.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8,00/erm. 5,00 Euro

     

    Treffpunkt Stadtmodell, Oberer Marktplatz Calw 75365
  • Beginn: 11:00 Uhr

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • Die 35-jährige Mia heiratet den 26-jährigen Hermann Hesse und zieht mit ihm nach Gaienhofen, einen Ort, den sie selbst ausgewählt hat. Das bisher gewohnte städtische Umfeld ihrer Heimatstadt Basel tauscht sie eine gegen ein zurückgezogenes Leben auf dem Lande an der Seite Hermanns als Ehefrau und Mutter der drei Kinder. Wie geht sie mit diesen Umbrüchen um, was bewegt sie, wie verlief ihr Alltag, mit welchen Schwierigkeiten hatte sie zu kämpfen? Sehnsüchte, Freuden und Enttäuschungen werden im Rahmen einer Begehung ihres Zimmers und weiterer von ihr genutzter Räume als Erkenntnisse aus ihren Briefen an Hermann aus jener Zeit deutlich: Ein Frauenleben um 1900 im Schatten des begabten Mannes. Eine Führung von Frauen nicht nur für Frauen.Beginn: 10:30 UhrKosten: 8 €Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel referiert zum Thema "Im Fluss der Dinge - Hermann Hesse und Bertolt Brecht im Dialog mit Buddha, Laotse und Zen".

     

    Beginn: 17:00 Uhr

    Saal Schüz im Hermann Hesse Museum
    Marktplatz 30
    Calw 75365
  • Im Zusammenhang mit der Zeit Hesses in Gaienhofen stoßen wir immer wieder auf die Epoche der Lebensreform. Was war das für eine Bewegung, welche Umbrüche fanden statt? Diese Zeit, die noch bis heute Auswirkungen zeitigt, beeinflusste alle Lebensbereiche: Veränderung in Architektur, Kunst, Ernährung, Gartenwirtschaft und Erziehung lassen sich am Leben von Hermann und Mia Hesse in ihrem Gaienhofener Haus nachvollziehen.

     

    Lernen Sie am Beispiel des Hesse-Hauses die architektonische Formen- und Farbsprache kennen, erfahren Sie etwas über die reformgeprägte Haushaltsführung der Familie, über Reformansätze im Garten, in der Kleidung, lassen Sie sich Gegenstände in der Formensprache jener Zeit in Hesses Haus zeigen: So gelingt es eher zu verstehen, was die junge Familie Hesse reizte, ein Leben in dieser damals abgelegenen Gegend am See zu führen.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos und Anmeldung: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070

09.05.2018

  • Zum Inhalt: Harry Haller, ein umherziehender Lebenskünstler und lebensmüder Intellektueller, ist innerlich zerrissen: Einerseits schätzt er die bürgerliche Gemütlichkeit und Kultur, hat gleichzeitig aber für deren Pflichten und Institutionen nur Verachtung übrig. Da sind die Thesen des „Tractats vom Steppenwolf“ Wasser auf seine Mühlen. Das kleine Büchlein fordert auf zu einem unbedingten und extremen, aber auch humorvollen Leben. Haller flieht in die nächtlichen Großstadtstraßen, betrinkt sich, wird schließlich von Hermine aufgelesen.

    Zusammen mit der androgynen Verführerin taucht Harry Haller ein in eine Scheinwelt des magischen Theaters, wo er sich vorübergehend von seiner Persönlichkeit lösen muss. Seine Seele zerfällt in eine surreale Bilderwelt. Als er wieder zu sich kommt, steht sein Entschluss fest. Er will sich weiter aufmachen, die Hölle seines Inneren zu durchwandern – und um schließlich das Lachen zu lernen.

     

    Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

    Beginn: 19:30 Uhr, Einführung: 19:00 Uhr

    Kursaal Bad Wimpfen

12.05.2018

13.05.2018

  • Aus Anlasse des Internationalen Museumstags findet im Hesse Museum Gaienhofen um 11 Uhr die Vernissage zur Ausstellung „Die Manns am Bodensee“ statt. Um 14 Uhr wird eine Führung zum Thema „Hermann Hesse in Gaienhofen“ und um 15 Uhr eine Führung zum Thema „Künstlerlandschaft Höri“ angeboten.

     

    Weitere Informationen sind erhältlich beim Hesse Museum Gaienhofen, Tel.: 07735 / 440949, Fax: 07735 / 440948, www.hesse-museum-gaienhofen.de, info@hesse-museum@gaienhofen.de.

     

    An diesem Tag ist der Eintritt frei.

    11:00 – 17:00 Uhr

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos und Anmeldung: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070
  • Anlässlich des Internationalen Museumstags interpretiert das Trio Torello Lieder nach Texten von Hesse, welche von den Musikerfreunden des Schriftstellers, Volkmar Andreae und Othmar Schoeck komponiert wurden. Des Weiteren enthält das Programm Stücke von J. S. Bach und W. A. Mozart, von Hesse geschätzte Komponisten, sowie von M. Ravel und G. Donizetti und anderen.

     

    Mit Valentina Londino (Mezzosopran), Tommaso Maria Maggiolini (Flöte) und Nicolas Mottini (Klavier).

    Anlässlich des Internationalen Museumstages ist der Eintritt in das Museum und der Besuch des Konzerts frei.

     

    Beginn der Matinée: 11.00 Uhr

    Sala Boccadoro
    Vicolo dei Somazzi
    Montagnola 6926
  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum. Keine Anmeldung erforderlich.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8,00/erm. 5,00 Euro

    Treffpunkt Stadtmodell, Oberer Marktplatz Calw 75365

13.05.2018 - 25.11.2018

  • 2018 jähren sich die Ereignisse der so genannten 68er Studentenbewegung zum 50. Mal. Das ist für die Ernst Barlach Gesellschaft Wedel ein Anlass, Leben und Werk von Hermann Hesse neu zu betrachten und ihm vom 13. Mai bis zum 25. November eine große Ausstellung zu widmen, denn er war eine der „Kultfiguren“ der 68er Generation.

     

    Die Ausstellung „Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur“ zeigt über 200 Aquarelle, Handschriften, Typoskripte, Fotos, Filme und Illustrationen zu Leben und Werk von Hermann Hesse. Sie beschäftigt sich ausführlich mit der literarischen und bildkünstlerischen Entwicklung Hesses. Sie dokumentiert aber auch die große Hesse-Euphorie innerhalb der individualistischen und nonkonformistischen Gegenkultur der 60er und 70er Jahre, als seine Bücher einer Welle der Begeisterung auslösten, aus der heraus zahlreiche Künstler zu Verfilmungen, Illustrationen und Vertonungen von Hesse Werken angeregt wurden.

     

    Das wachsende Interesse, das die Gegenkultur der jungen amerikanischen Generation in den späten 50er und frühen 60er Jahren Hesses Werk entgegen brachte, führte zu einer unvergleichlichen Hesse-Renaissance auch in Deutschland: Siddhartha und Harry Haller wurden zu Symbolfiguren für eine antibürgerliche Protesthaltung und eröffneten als Vertreter eines radikalen Individualismus einer von der Politik enttäuschten Generation neue Möglichkeiten der Identifikation.

     

    www.ernst-barlach.de

    Tel: 0 41 03 / 91 82 91

    E-Mail: kontakt@ernst-barlach.de

    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr

    Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

     

    Ernst Barlach-Museum
    Mühlenstraße 1
    Wedel 22880

14.05.2018

  • Die Welt um Harry Haller herum scheint einen neuen Krieg geradezu herbeizusehnen, während er selbst vollkommen menschenfern und zurückgezogen lebt. Als sein Weltekel so groß wird und er den Entschluss fasst, sich umzubringen, begegnet er der geheimnisvollen Hermine: Unter mysteriösen Umständen wird ihm das Traktat vom Steppenwolf zugespielt, in dem er sich selbst wiedererkennt. Mit Hermines Hilfe bekommt er Zutritt zu einer völlig neuen Gesellschaft, lernt zu tanzen und zu lieben. Schließlich erhält er den ersehnten Einlass in das „Magische Theater“.

     

    Theaterfassung von Joachim Lux

    Beginn: 19:30 Uhr

    Schauspielhaus
    Oberer Schloßgarten 6
    Stuttgart 70173

16.05.2018

  • Die Welt um Harry Haller herum scheint einen neuen Krieg geradezu herbeizusehnen, während er selbst vollkommen menschenfern und zurückgezogen lebt. Als sein Weltekel so groß wird und er den Entschluss fasst, sich umzubringen, begegnet er der geheimnisvollen Hermine: Unter mysteriösen Umständen wird ihm das Traktat vom Steppenwolf zugespielt, in dem er sich selbst wiedererkennt. Mit Hermines Hilfe bekommt er Zutritt zu einer völlig neuen Gesellschaft, lernt zu tanzen und zu lieben. Schließlich erhält er den ersehnten Einlass in das „Magische Theater“.

     

    Theaterfassung von Joachim Lux

    Beginn: 19:30 Uhr

    Schauspielhaus
    Oberer Schloßgarten 6
    Stuttgart 70173

19.05.2018

20.05.2018

  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos und Anmeldung: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070
  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum. Keine Anmeldung erforderlich.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8,00/erm. 5,00 Euro

    Treffpunkt Stadtmodell, Oberer Marktplatz Calw 75365

23.05.2018

  • Genießen Sie die besondere Abend-Stimmung  und Ruhe in Hesses Garten:  In der Orangerie des Gartens liest Eva Eberwein bei einem Apéro  zunächst ausgewählte Passagen aus ihrem Buch über Hermann Hesses Garten, moderiert von Ilona Schönle. Danach  können Sie in der Dämmerung im Schein von Fackeln und Leuchten den Garten begehen, vielleicht hören Sie die Eule, die zum Nachtflug startet oder die Nachtviole verströmt ihren betörenden Duft in den Garten.

     

    Lesung/Moderation: Eva Eberwein/ Ilona Schönle

    Beginn: 20:00 Uhr bis ca. 21:30 Uhr

    Kosten: 15 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343

26.05.2018

  • 1907 zog die Familie Hesse in Gaienhofen in das eigene Haus ein, nachdem sie zuvor einige Jahre in einem Bauernhaus zur Miete gewohnt hatte.

     

    In der Zeit bis 1912 legte Hermann Hesse auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie zahlreiche Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich.

     

    Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet die Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzige Eigentümerin.

     

    Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der wiederhergestellte Südgarten, der auch auf historischen Grundlagen basiert: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren. Das, was damals bewährt war, ist es oft auch heute noch.

     

    Beginn: 12:00 Uhr

    Kosten: 8 €                                  

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Es gibt nur ein einziges Haus, welches Hermann Hesse je selbst baute. Es wurde 1907 in Gaienhofen fertig gestellt und war bis 1912 der Wohnsitz der Familie. Dank privater Initiative und nach wechselvoller Geschichte konnte das Haus im Jahre 2004 endlich vor dem Verfall gerettet werden.

     

    Die stattliche Villa im Stil der Lebensreform im Hermann-Hesse-Weg 2 zeugt nach umfangreicher Sanierung innen wie außen vom Geist der damaligen Zeit, und von der für damalige Gaienhofener Verhältnisse außergewöhnlichen Wohnqualität. Auch Hesses Kachelofen im Studierzimmer, den er ausführlich in seinen Texten beschrieb, ist zusammen mit vielen anderen Details erhalten und sorgt für die besondere Atmosphäre des Hauses. Die Eigentümer ermöglichen nur im Rahmen dieser Führung einen Blick in die Räume und in die Privatwelt der Familie Hesse: Dabei steht nicht Hesse als Literat im Vordergrund, sondern die Lebens- und Wohnsituation.

     

    Beginn: 16:00 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Öffentliche Führung im Hesse Museum Gaienhofen

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 7 €, ermäßigt 6 € p. Person, ab 6 Personen

     

    www.hesse-museum-gaienhofen.de

    Hesse Museum Gaienhofen
    Kapellenstraße 8
    Gaienhofen 78343
  • Die Welt um Harry Haller herum scheint einen neuen Krieg geradezu herbeizusehnen, während er selbst vollkommen menschenfern und zurückgezogen lebt. Als sein Weltekel so groß wird und er den Entschluss fasst, sich umzubringen, begegnet er der geheimnisvollen Hermine: Unter mysteriösen Umständen wird ihm das Traktat vom Steppenwolf zugespielt, in dem er sich selbst wiedererkennt. Mit Hermines Hilfe bekommt er Zutritt zu einer völlig neuen Gesellschaft, lernt zu tanzen und zu lieben. Schließlich erhält er den ersehnten Einlass in das „Magische Theater“.

     

    Theaterfassung von Joachim Lux

    Beginn: 20:00 Uhr

    Schauspielhaus
    Oberer Schloßgarten 6
    Stuttgart 70173
  • Eingeladen sind alle Mitglieder sowie Interessierte an einer Mitgliedschaft. Am Abend wird um 18 Uhr der Philosoph und Literaturwissenschaftler Rüdiger Safranski im Saal der Calwer Musikschule einen öffentlichen Vortrag halten zum Thema "Hermann Hesses 'Glasperlenspiel' nur ein Glasperlenspiel?".

     

    Zu diesem Vortrag schreibt Rüdiger Safranski:

    "Das "Glasperlenspiel", 1943 erschienen, ist Hesses letztes grosses Werk, für das er 1947 den Nobelpreis erhielt. Ein Opus Magnum nicht nur, weil es das Lebenswerk Hesses spiegelt, sondern weil es den Kern der Kultur überhaupt berührt und zum Thema macht. Dieser Kern aber ist das Spiel, ganz im Sinne Schillers: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt". Aber es kommt natürlich alles darauf an, welche Spiele man spielt. Hesses diesbezügliche Vision ist immer noch höchst anregend und bedenkenswert."

     

    Es lohnt sich also für alle an Hermann Hesse Interessierten, am 26. Mai nach Calw zu kommen. Informationen zur von Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Tübingen) geführten Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft und zur Mitgliedschaft in ihr, finden sich unter www.hessegesellschaft.de.

     

    Beginn: 14:30 Uhr bzw. 18:00 Uhr

    Saal Schüz bzw. Musikschule
    Marktplatz
    Calw 75365

27.05.2018

  • Das Tübinger Hesse-Kabinett widmet sich den literarischen Wurzeln des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse (1877-1962). Es lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren der Jugend des Dichters der Jugend. Besondere Attraktionen sind das über 150 Jahre alte Bücherlager und die genauso alte Wendeltreppe.

     

    Untergebracht ist das Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt. Hier trat Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler an. In der Universitätsstadt fand er nach krisenhaften Jugendjahren endlich innere Ruhe und begann, sich intensiv der Literatur zu widmen. Am Ende seiner Lehrzeit veröffentlichte Hesse seine ersten Gedichte, die Romantischen Lieder, und legte damit das Fundament für seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller.

     

    Beginn: 16 Uhr, Teilnahmegebühr 1,50 Euro

    Infos und Anmeldung: stadtmuseum@tuebingen.de

    Hesse-Kabinett Tübingen
    Holzmarkt 5
    Tübingen 72070
  • Die 35-jährige Mia heiratet den 26-jährigen Hermann Hesse und zieht mit ihm nach Gaienhofen, einen Ort, den sie selbst ausgewählt hat. Das bisher gewohnte städtische Umfeld ihrer Heimatstadt Basel tauscht sie eine gegen ein zurückgezogenes Leben auf dem Lande an der Seite Hermanns als Ehefrau und Mutter der drei Kinder. Wie geht sie mit diesen Umbrüchen um, was bewegt sie, wie verlief ihr Alltag, mit welchen Schwierigkeiten hatte sie zu kämpfen? Sehnsüchte, Freuden und Enttäuschungen werden im Rahmen einer Begehung ihres Zimmers und weiterer von ihr genutzter Räume als Erkenntnisse aus ihren Briefen an Hermann aus jener Zeit deutlich: Ein Frauenleben um 1900 im Schatten des begabten Mannes. Eine Führung von Frauen nicht nur für Frauen.

     

    Beginn: 10:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Hermann Hesse-Haus Gaienhofen
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Im Zusammenhang mit der Zeit Hesses in Gaienhofen stoßen wir immer wieder auf die Epoche der Lebensreform. Was war das für eine Bewegung, welche Umbrüche fanden statt? Diese Zeit, die noch bis heute Auswirkungen zeitigt, beeinflusste alle Lebensbereiche: Veränderung in Architektur, Kunst, Ernährung, Gartenwirtschaft und Erziehung lassen sich am Leben von Hermann und Mia Hesse in ihrem Gaienhofener Haus nachvollziehen.

     

    Lernen Sie am Beispiel des Hesse-Hauses die architektonische Formen- und Farbsprache kennen, erfahren Sie etwas über die reformgeprägte Haushaltsführung der Familie, über Reformansätze im Garten, in der Kleidung, lassen Sie sich Gegenstände in der Formensprache jener Zeit in Hesses Haus zeigen: So gelingt es eher zu verstehen, was die junge Familie Hesse reizte, ein Leben in dieser damals abgelegenen Gegend am See zu führen.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8 €

    Anmeldung: www.hermann-hesse-haus.de

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Hermann-Hesse-Weg 2
    Gaienhofen 78343
  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum. Keine Anmeldung erforderlich.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 8,00/erm. 5,00 Euro

    Treffpunkt Stadtmodell, Oberer Marktplatz Calw 75365