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Ausstellung in Gaienhofen: „Haus der Träume“. Hermann Hesse und Albert Welti

Ausstellung in Gaienhofen: „Haus der Träume“. Hermann Hesse und Albert Welti

Die Freundschaft zwischen Hermann Hesse und dem Schweizer Maler Albert Welti umfasst weniger als ein Jahrzehnt der Gemeinsamkeit, reicht aber weit über den frühen Tod Weltis hinaus und hat den Dichterfreund intensiv beschäftigt und nachhaltig angeregt. So geht der Titel von Hesses Romanfragment „Das Haus der Träume“ auf ein gleichnamiges Bild und eine Lithographie von Welti zurück, Werke, die den Schriftsteller tief beeindruckten.


Als Welti 1912 starb, zog die Familie Hesse in sein Berner Haus; Hesse hat diesen Wechsel von Gaienhofen in die Schweiz in seinen autobiographischen Schriften „Beim Einzug in ein neues Haus“, 1931 geschildert. In diesem Domizil hat der Dichter dann auch die Einführung zu einer Erinnerungsbroschüre an den Maler Albert Welti geschrieben und ihm damit ein bleibendes Denkmal gesetzt.


Die vielfältigen Bindungen zwischen Dichter und Maler, aber auch zu den jeweiligen Ehefrauen, werden in der Ausstellung anhand von zahlreichen Briefen, Büchern, Bildern, Dokumenten und Fotos aufgezeigt. Zum ersten Mal gelangen dabei die wieder aufgefundenen Briefe von Hermann Hesse an den Malerfreund an die Öffentlichkeit, zugleich bislang unbekannte Fotos von Mia Hesse zur Gaienhofener Zeit aus Familienbesitz und zum Teil noch nie ausgestellte Aquarelle des Dichtermalers.


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog
Vernissage: Sonntag, 15. Juli 2007, Uhrzeit 11.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. Juli bis 7. Oktober 2007
Begleitveranstaltung:
„Der unerlaubte Blick“
Gedanken eines Chronisten zur Ausstellung über Hermann Hesse und Albert Welti
Vortrag von Dr. Roland Stark
Freitag, 28.September 2007, 10.00 Uhr
Hermann-Hesse-Höri-Museum
Infos:
Hermann Hesse-Höri-Musem
Kapellenstraße 8
78343 Gaienhofen
Tel.: 07735/818-37
www.hermann-hesse-hoeri-museum.de
info@hermann-hesse-hoeri-museum.de
Öffnungszeiten: 13.03. – 31.10. Di – So 10 – 17 Uhr
01.11. – 14.03. Fr. u. Sa 14 – 17 Uhr, So 10 – 17 Uhr
Zum Bild: Hermann Hesse. Haus im Melchenbühlweg, Aquarell