Geschichte das Antiquariats Heckenhauer

1823 eröffnete Johann Immanuel Heckenhauer in der Tübinger Münzgasse einen Verlag und ein Antiquariat, d. h. ein Ladengeschäft für Bücher, Grafiken und Noten. Später erfolgte der Umzug in die Häuser Lange Gasse 2 und Holzmarkt 5. Sein Sohn Julius übernahm das Geschäft 1860. 1880 kaufte Carl August Sonnewald (1852–1932) das Geschäft und vergrößerte es stetig. Sonnewald war zuvor nach England ausgewandert, wo er seine Ehefrau Emily Harriet Taylor kennengelernt hatte. Mit ihr kehrte er nach Deutschland zurück. Das Ehepaar hatte vier Kinder und lebte im oberen Stock des Hauses. Heinrich Hermes (1855–1931) arbeitete über 40 Jahre für das Antiquariat Heckenhauer. Er wurde der Stellvertreter von Carl August Sonnewald und war seit 1897 der Ausbilder von Hermann Hesse. Seit 1996 führt der Ur-Enkel Carl August Sonnewalds, Roger Sonnewald, in sechster Generation das Antiquariat und in vierter Generation die Firma J. J. Heckenhauer, die seit 1996 auch um eine Galerie erweitert ist.

 

Das Antiquariat Heckenhauer 2011.

© die arge lola, Kai Loges + Andreas Langen

 

 

zurück zur Übersicht