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Sunday, 22. October 2017

26.03.2017 - 31.10.2017

  • Die Ausstellung zeigt Aquarelle der italienischen Künstlerin Dominique Fidanza unter ihrem Pseudonym Sighanda. Sie stehen im Dialog mit Hermann Hesses Texten und seinen Bildern aus dem Tessin, das er ab 1919 zu seiner Wahlheimat machte.

     

    Die Handlung der autobiografischen Erzählung „Klingsors letzter Sommer“, die Hermann Hesse 1919 in Montagnola schrieb, ist auf der Collina d’Oro, in Carona, in Lugano und in anderen Orten der Umgebung angesiedelt. Hier nutzt der Maler Klingsor fast gierig die Zeit des Sommers, die ihm noch verbleibt. Der Protagonist verbringt seine Tage und Nächte im Wechselspiel zwischen künstlerischer Inspiration und hedonischer Lebensfreude. Aus dieser wunderbaren Verbindung des Vergänglichen mit der Ewigkeit gehen beeindruckende Bilder und Landschaftsimpressionen hervor.

     

    Sighandas Aquarelle sind eine Art Reisetagebuch. Sie nehmen Hesses Impressionen auf und stellen eine Verbindung zwischen seinen literarischen Beschreibungen und den von der Künstlerin nochmals bereisten Schauplätzen Klingsors her.

     

    Ausstellung in Kooperation mit der Fondazione Hermann Hesse Montagnola

    Hermann Hesse-Museum Calw
    Marktplatz 30
    Calw 75365

16.04.2017 - 01.02.2018

  • Der Dichter und Schriftsteller Hermann Hesse war ein grosser Liebhaber der klassischen Musik, die er als lebensbereichernde, ja notwendige Kunst betrachtete und als geliebte Ergänzung zur Welt des Wortes. Zu seinem Freundeskreis gehörten die drei Komponisten und Dirigenten Volkmar Andreae (1879-1962), von 1906 bis 1949 Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters in Zürich, Fritz Brun (1878-1959), von 1909 bis 1943 Chefdirigent des Berner Sinfonieorchesters, und Othmar Schoeck (1886-1957), einer der bekanntesten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die lebenslangen Freundschaften zwischen Hermann Hesse und diesen drei Musikern, die getragen wurden von persönlichen Begegnungen bei Konzerten, von gegenseitigen Besuchen, von ihrer Korrespondenz und gemeinsamen Reisen nach Italien sowie von der grossen gegenseitigen Wertschätzung, die sie – allesamt Künstler – für die Werke der jeweils anderen hegten. Die Ausstellung zeigt persönliche Dokumente dieser vier Künstler: Briefe, Fotografien, vertonte Gedichte Hermann Hesses, veröffentlichte Erinnerungen, gegenseitige Widmungen sowie Konzertplakate und Bildzeugnisse, die die Welt der klassischen Musik in Bern und Zürich der 1910er bis 1930er Jahre dokumentieren.

     

    Konzeption: Dr. Eva Zimmermann

    Museum Hermann Hesse Montagnola
    Ra Cürta 2
    Montagnola 6926

03.09.2017 - 19.11.2017

  • Hermann Hesse gehört zu den meistgelesenen deutschen Dichtern. 1946 wurde er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Seine bildnerische Tätigkeit begann er erst mit 39 Jahren.

     

    Hermann Hesse hat ein sehr umfangreiches, aber bislang wenig bekanntes, malerisches und zeichnerisches Werk geschaffen. Das Malen war für ihn von existenzieller Bedeutung, er konnte damit seine Lebenskrise überwinden. Seine Bilder zeigen die sensible Wahrnehmung der Natur und die sinnliche Freude am Umgang mit der Farbe.

     

    Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Günther Troll, Büro für Ausstellungen. Ermöglicht wurde sie durch Leihgaben aus Privatbesitz. Viele der ausgestellten Werke werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Mit Lebenszeugnissen, Gedichten und Fotos von Hesses Sohn Martin begleitet die Ausstellung Hermann Hesses Lebensjahre.

     

    In den Jahren 1890/91 besuchte Hermann Hesse die Göppinger Lateinschule zur Vorbereitung auf das Landexamen. Dieses absolvierte er erfolgreich und erlangte damit die Chance, am evangelischen Klosterseminar Maulbronn studieren zu dürfen. Dort lernte er Otto Hartmann kennen, beide waren „Bett-, Tisch- und Pultnachbarn“. Hermann Hesse schrieb dazu rückblickend: „In Maulbronn wurde Otto mein Schulkamerad, aber noch nicht mein Freund. Das ergab sich erst bei späteren Wiederbegegnungen, aber es wurde eine feste, unsentimentale aber herzliche Freundschaft daraus.“

     

    1952, kurz vor Hartmanns 75. Geburtstag, sahen sich die beiden letztmals in Montagnola. Otto Hartmann verstarb am 28. September 1952 in Ludwigsburg. Der Dichter überlebte den Literatur-Freund um zehn Jahre. Er verstarb am 9. August 1962 in Montagnola.

     

    Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm sowie Führungen ergänzt.

     

    Fon: 07161/650–185 (Museum)

    oder 07161/650–191 (Verwaltung der Museen)

    E-Mail: museen@goeppingen.de

    www.goeppingen.de/museen

     

    Öffnungszeiten

    Di-Sa 13–17 Uhr,

    So und Feiertag 11–17 Uhr

     

    Eintritt

    Erwachsene 2,00 EUR

    Erwachsene in Gruppen (ab 10 Teilnehmer) 1,50 EUR, ermäßigt 1,00 EUR

    Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Bonuscard-Inhaber frei

    Museum im Storchen
    Wühlestraße 36
    Göppingen 73033

16.09.2017 - 17.11.2017

  • Das Museum Schloss Fellenberg im saarländischen Merzig zeigt eine Ausstellung zum Thema "Zwischen Sommer und Herbst – Aquarelle aus dem Tessin". Die Ausstellung zeigt Aquarelle von Hermann Hesse und seinem Sohn Bruno Hesse. Der gesamt Ausstellungszeitraum wird durch eine interessante Reihe von Hesse-Veranstaltungen ergänzt.

    Museum Schloss Fellenberg
    Torstraße 45a
    Merzig 66663

22.10.2017

  • Hermann Hesse ist einer der meistgelesenen Autoren der deutschen Sprache. In seiner Heimatstadt erinnern viele Gebäude an den Nobelpreisträger und seine Erzählungen. „Calw ist die schönste Stadt von allen“, bekannte er einmal. Die Führung zeigt Stätten seines Lebens und Orte, die er in seinen Erzählungen so unnachahmlich beschrieben hat.

     

    Die Teilnehmerkarte der öffentlichen Führung berechtigt zum kostenlosen Besuch im Hermann Hesse Museum.

     

    Beginn: 14:30 Uhr

    Kosten: 6,00/erm. 5,00 Euro, Führung und Museum

    Rathaus, Marktplatz Calw 75365
  • „Spiegelung der Welt im vereinzelten Ich“ Hermann Hesse. Politik und Religion

     

    Das Internationale Hermann-Hesse-Kolloquium wird seit 2013 alle 2 Jahre von einem der Hesse-Orte Calw, Montagnola und Gaienhofen ausgerichtet. 2017 findet das Kolloquium erstmals in Gaienhofen statt, hier verbrachte der Schriftsteller Hermann Hesse 8 Jahre seines Lebens. Unter dem Motto „Spiegelung der Welt im vereinzelten Ich“ konnten hochkarätige Referenten, darunter Karl-Josef Kuschel, Eugen Drewermann, Volker Michels, Michael Limberg, Sabine Gruber und Johannes Waßmer für Vorträge zum Thema „Hermann Hesse. Politik und Religion“ gewonnen werden. In einer Podiumsdiskussion wird über die Aktualität und „Sprengkraft“ von Hermann Hesses Werk diskutiert. Mit einer szenischen Lesung bereichern Graziella Rossi und Helmut Vogel das Kolloquium. Außerdem besteht die Möglichkeit, bei Führungen das Hesse Museum Gaienhofen mit der neu konzipierten Dauerausstellung „Gaienhofener Umwege. Hermann Hesse und sein 1. Haus“ und das Hermann-Hesse-Haus, die 2. Wohnstätte des Dichters in Gaienhofen, kennen zu lernen. Das 16. Internationale Hermann-Hesse-Kolloquium wird ausgerichtet von der Gemeinde Gaienhofen durch das Kultur- und Gästebüro und das Hesse Museum Gaienhofen.

     

    11:00 Uhr: Hermann Hesse: Die Orientreise – Der lange Weg zu sich selbst. Vortrag von Dr. Eugen Drewermann, Theologe, Seelsorger und Humanist:

     

    Nach dem Studium der Philosophie, Theologie und Psychologie ist Eugen Drewer mann 1966 zum Priester geweiht worden. Aufgrund seiner Initiativen zu Reformen in der kath. Kirche wurde ihm 1991 die Lehr- und Predigterlaubnis entzogen und 1992 wurde er vom Priesteramt suspendiert. Seitdem arbeitet Drewermann als freier Schriftsteller und hat seit 1977 mehr als 70 Bücher veröffentlicht. Diese handeln u.a. von Moraltheologie und Bibelexegese, tiefenpsychologischen Märcheninterpretationen, Krieg und Umweltkrisen und seit Neuerem auch von Naturwissenschaften. Er erhielt einen Lehrauftrag für Kulturanthropologie an der Hochschule Paderborn. Eugen Drewermann ist auch bekannt durch Vorträge über Hermann Hesse. „Pädagogisch, psychologisch, politisch, moralisch, religiös – in fünf Bereichen mindestens hat Hermann Hesse, der Bücher nur schrieb, um lebendig zu sein und Bücher nur rezensierte, wie man Kranken Medikamente empfiehlt, in den Auseinandersetzungen seines Lebens etwas Exemplarisches durchlitten und erstritten, das unwiderleglich und kostbar ist: das Recht und die Rechtfertigung, ein Individuum zu sein.“ Eugen Drewermann

     

    Im Anschluss an das Hermann-Hesse-Kolloquium besteht die Möglichkeit, die beiden Häuser Hermann Hesses in Gaienhofen näher kennen zu lernen.

     

    Information und Buchung:

    Kultur- und Gästebüro

    Tel. +49 (0)7735 9999-123

    Fax 9999-200

     

    info@gaienhofen.de

    www.gaienhofen.de

     

    Gesamtpreis: 98,00 €, Einzelpreise 13-18 €

    Öffnungszeiten:

    Mo-Fr 8-12 und 13-16 Uhr, Sa 9-13 Uhr

     

    Bürgerhaus Gaienhofen Gaienhofen 78343
  • Am 16. September 2017 wird im Museum Schloss Fellenberg im saarländischen Merzig eine Ausstellung zum Thema "Zwischen Sommer und Herbst – Aquarelle aus dem Tessin" eröffnet mit Aquarellen von Hermann Hesse und seinem Sohn Bruno Hesse. In den darauffolgenden Tagen und Wochen schließt sich eine interessante Reihe von Hesse-Veranstaltungen daran an.

     

    Hesses-Traum - Hermann Hesse in allen Facetten, Lesung mit musikalischer Umrahmung

     

    Piano: Klauspeter Bungert, Violincello: Angela Simons, Texte: Claudia Dylla

    Anmeldung zu dem Konzert wird empfohlen, es steht nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung.

     

    Tel. 0 68 61 – 79 30 30, per E-Mail: empfang@museum-schloss-fellenberg.de

    Eintritt: 15,00 € Vorverkauf, 18,00 € Abendkasse (Im Eintritt enthalten ist der Besuch der Ausstellung und das Konzert.)

    Museum Schloss Fellenberg
    Torstraße 45a
    Merzig 66663