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Hermann Hesses Malersohn Bruno in Montagnola im Mittelpunkt

Meldung vom 17.03.2015

Am Ostersamstag, den 4. April, steht im Museum in Montagnola Hermann Hesses ältester Sohn Bruno (1905-1999) im Mittelpunkt. Zum einen wird um 18.30 Uhr eine Ausstellung mit Werken von ihm eröffnet: "Tessiner Impressionen - Der Maler Bruno Hesse". Und zum anderen wird davor um 16.30 Uhr musikalisch umrahmt aus seinem Briefwechsel mit dem Vater gelesen. Bruno Hesse, der älteste Sohn aus Hermann Hesses erster Ehe mit Mia Bernoulli, lebte ab 1920 in der Familie des Malers Cuno Amiet (1868-1961) in Oschwand bei Bern und wurde Schüler seines berühmten Pflegevaters. Zeit seines Lebens unternahm Bruno Hesse zahlreiche Reisen, die ihn unter anderem ins Tessin führten, wo er oft mit seinem Vater malte. Es entstanden feinfühlige und stimmungsvolle Aquarelle und Zeichnungen, die von seiner großen Liebe zur südlichen Landschaft zeugen. In der Ausstellung, die bis 3. Januar 2016 zu sehen sein wird, werden viele seiner Tessiner Bilder, dank der Leihgaben seiner Nachkommen Christina und Simon, zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Sohn Simon Hesse hat auch die bisher großenteils unveröffentlichte Korrespondenz zwischen seinem Vater und dessen Vater Hermann Hesse gesichtet und eine spannende Briefauswahl getroffen, die ab 16.30 Uhr von den Sprechern Klaus Henner Russius und Ernst Süss gelesen wird, musikalisch begleitet von Bruno Hesses Enkelinnen Anna Houston (Cello und Mandoline) und Karin Widmer (Bouzuki). Bild: Bruno Hesse, Porträt seines Vaters 1953 Eingestellt vom Kulturbüro Herbert Schnierle-Lutz

Zitat der Woche

„Die meisten Leute leben zentrifugal, ich versuche das Gegenteil.“

Aus einem Brief Hesses an Hilde Jerusalem 1955