Hesse-Ausstellung in der Stadtbibliothek von Haltern am See
Meldung vom 27.04.2016

Die Bibliothek der am Nordrand des Ruhrgebiets gelegenen Stadt Haltern am See hat am "Tag des Buches" eine Ausstellung mit ca. 100 Bildern, illustrierten Werken und Bucherstausgaben von Hermann Hesse eröffnet, die noch bis zum 2. September zu sehen sein wird. Über die Ausstellung wird berichtet: "Selbstbestimmung statt Anpassung, Eigensinn statt Unterordnung – das ist der rote Faden, der sich durch alle Schriften Hermann Hesses zieht. Sich selbst zu entdecken und zu entfalten und sich auch gegen den Widerstand der Umwelt zu behaupten, dazu ermutigt jedes seiner Werke. Hermann Hesse polarisierte wie kaum ein anderer Autor der Weltliteratur. Auf der einen Seite fast schon kultische Verehrung, auf der anderen Seite Ablehnung seinem Werk und seiner Person gegenüber. Als einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller widmete sich Hermann Hesse mit großer Intensität seit dem ersten Weltkrieg auch der Malerei. Von seinen autodidaktischen Anfängen an, die zur Überwindung einer Lebenskrise beitrugen, hat er mit ca. 3.000 Aquarellen neben dem literarischen Werk auch ein bedeutendes malerisches Werk geschaffen. Ein Teil seines Werkes ist in der Ausstellung präsentiert. Bei der gut besuchten Eröffnung der Ausstellung am "Tag des Buches" näherte man sich dem Werk des Literaturnobelpreisträgers mit Hilfe kurzer Vorträge und Rezitationen und diskutierte anschließend angeregt über das Phänomen Hermann Hesse." Eingestellt vom Kulturbüro Herbert Schnierle-Lutz am 27. 4. 2016
