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Thomas Marek

Miriam Mandelkow, 1963 in Amsterdam geboren, studierte Anglistik und Amerikanistik in Hamburg und den USA und war zunächst als freie Lektorin tätig, ehe sie sich dem Übersetzen aus dem Englischen zuwandte. Zu den von ihr übersetzten Autor:innen gehören NoViolet Bulawayo, Richard Price, Eimear McBride und Samuel Selvon. Für ihre Neuübersetzungen der Werke von James Baldwin, speziell seines Debütromans Go Tell It on the Mountain, wurde sie 2020 mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für Übersetzungen aus dem Englischen.
Miriam Mandelkow leitet regelmäßig Fortbildungsseminare und gibt in Workshops zu Rhythmus und Improvisation für Literaturübersetzer:innen auch gern ihre Erfahrungen als Steptänzerin weiter. Im Wintersemester 2025/26 bekleidete sie die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung am Peter Szondi-Institut der FU Berlin.

Zitat der Woche

„Die Weltgeschichte ist ein schnödes und brutales Theater. Es lehrt, daß alles ziemlich dreckig ist und bald wieder verfault. Die Geschichte des Geistes ist schon erfreulicher, da eigentlich alles einmal Entstandene ziemlich ewig ist.“

Aus einem Brief Hesses an Helene Welti 1934